Gresbrand fasst sich ein Herz

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Sorgte bei Rahdens Jungbasketballern für die entscheidenden Aktionen: Tim Gresbrand.

Rahden - Die bislang noch nicht vom Erfolg verwöhnten Jugendbasketballer des TuSpo Rahden spielten am vergangenen Wochenende in der niedersächsischen Bezirksliga beim favorisierten SC Melle I groß auf. Mit 75:68 gewannen die Schützlinge von Trainer Lukas Bohbrink in der Verlängerung nach zuvor dramatischen Schlusssekunden in der regulären Spielzeit.

Überraschenderweise hatte der TuSpo seinen Gegner in den ersten beiden Abschnitten (20:14 und 17:16) gut im Griff und lag immer mit einigen Punkten vorne. Die Abwehr erwies sich als sattelfest und auch in der Offensive gelangen viele Spielzüge, die Melle des öfteren in Verlegenheit brachten. Die Führung zur Halbzeit (37:30) war einer starken Mannschaftsleistung der Rahdener geschuldet.

Im dritten Viertel (7:18) verschlief der TuSpo die ersten Minuten. Melle kam zum Ausgleich und ging mit einer Vier-Punkte-Führung in den letzten Durchgang, und dieser sollte extrem spannend werden.

Melle schien auf und davon zu ziehen, als sich wenige Sekunden vor Ende der Partie beim Spielstand von 54:59 Tim Gresbrand ein Herz fasste und einen Dreier zum 57:59 versenkte. Bei diesem Wurf sprang der Ball erst auf den Ring des Korbes, schnellte senkrecht nach oben, um dann doch noch den Weg durch den Korb zu finden. Wieder war es Tim Gresbrand, der den Gegenangriff mit einem Steal unterband und selber einen Korbleger zum 59:59 unter lautem Jubel seiner Mannschaftskameraden einnetzte. Mit diesen Aktionen rettete der Kapitän sein Team in die Verlängerung.

In der fünfminütigen Verlängerung (16:9) gab der TuSpo gegen ziemlich geplättete Meller noch einmal alles. Den Glanzpunkt zum Auswärtssieg setzte noch einmal Tim Gresbrand mit einem sehenswerten Dreier aus der Ecke. Er kam insgesamt auf hervorragende 41 Punkte, davon fünf Dreier.

Am kommenden Samstag, 1. März, kommt der SV Bad Laer in die Rahdener Gymnasiumhalle. Anwurf ist um 17 Uhr. Es spielten: Mark Alapatt (19 Punkte), Niklas Gräber (1), Tim Gresbrand (41), Luca Müller (2), Erik Reimer, Loris Rempe (12/1 Dreier), Bennet Rüter und Tim Schmalge. · DK

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