Goran Perkovac erhält in Lübbecke Vertrag bis Jahresende und klaren Auftrag

Der nächste Feuerwehrmann

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Grün-Weiß war gestern: Goran Perkovac trägt ab sofort das Rot des TuS N-Lübbecke. Der Kroate soll den Tabellenletzten der Handball-Bundesliga vor dem Abstieg retten.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Der Nächste, bitte! Bei der Suche nach einem neuen Trainer ist der TuS N- Lübbecke gestern fündig geworden. Wie bereits in der gestrigen Ausgabe vermeldet, erhält der Kroate Goran Perkovac bei den Ostwestfalen einen Vertrag bis zum Saisonende sowie einen klaren Auftrag: Den sieglosen Tabellenletzten der Handball-Bundesliga vor dem Abstieg retten.

Der 53-jährige Handball-Lehrer konnte gestern in der Geschäftsstelle des TuS N-Lübbecke begrüßt werden und leitete anschließend sein erstes Training mit der Mannschaft. Sein Debüt auf der Trainerbank gibt Goran Perkovac am Mittwoch, 23. Dezember, im Heimspiel gegen den HSV Hamburg. Anwurf in der Merkur-Arena ist um 20.15 Uhr.

Damit haben sich die Verantwortlichen des TuS N- Lübbecke erst einmal gegen eine langfristige Lösung über das Saisonende hinaus entschieden. „Wir suchen einen Feuerwehrmann“, hatte Geschäftsführer Uwe Kölling das Anforderungsprofil umrissen. Das ging schon einmal gut, als während der vergangenen Saison Sead Hasanefendic für den freigestellten Dirk Beuchler übernahm und den Verein vor dem Abstieg rettete.

In der laufenden Saison gibt es mit dem in zwölf Spielen sieg- und glücklosen Goran Suton und dem für ihn eingesprungenen Gespann Zlatko Feric/ Hans-Georg Borgmann (sechs Spiele ohne Sieg) schon zwei gescheiterte Versuche. Nun darf also Goran Perkovac, ein Ex-Trainer von GWD Minden, ran und sich darin versuchen, den Brand beim TuS N-Lübbecke zu löschen. Nachhaltiges Arbeiten sieht sicherlich anders aus.

Goran Perkovac arbeitete von 2013 in Minden, ehe er dort im Februar dieses Jahres entlassen wurde. Zuvor wurde er in der Schweiz mit Pfadi Winterthur und den Kadetten Schaffhausen mehrfacher Meister und Pokalsieger. Unterstützt wird der neue TuS-Coach in seiner Arbeit von Feric und Borgmann, die wieder zurück in ihre Aufgabenbereiche als Teammanager und Co-Trainer wechseln.

Nach den ordentlichen, jedoch erneut erfolglosen Auftritten gegen Hannover-Burgdorf (28:29), Flensburg (19:25) und am Samstag in Leipzig (24:26) stehen für das Schlusslicht vor der EM-Pause jetzt noch die Spiele gegen den finanziell angeschlagenen HSV Hamburg sowie bei der HSG Wetzlar am 26. Dezember an. Den Fokus seiner Arbeit wird Goran Perkovac in der Vorbereitung auf die Rückrunde legen, die für den TuS am 13. Februar mit einem Heimspiel gegen Hannover-Burgdorf beginnt. Danach spielen die Lübbecker noch sieben Mal in eigener Halle, u.a. gegen die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf HBW Balingen, ThSV Eisenach, TVB Stuttgart und Bergischer HC.

Nach dem letzten Saisonspiel am 5. Juni zu Hause gegen den aktuellen Tabellenführer Rhein-Neckar Löwen wird sich dann zeigen, ob der abermalige Trainerwechsel beim TuS N-Lübbecke etwas gebracht hat.

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