SSV gewinnt Rahdener Stadtpokal 2014 und möchte Schwung mit in die Saison nehmen/Siegtor durch Marcel Katt

Hauch von Euphorie rund um Ströher Hütte

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Verdienter Lohn: Herbert Henke vom Stadtsportverband Rahden überreicht den Pokal an Tim Rewald.

Pr. Ströhen - Von Andreas Gerth. Als Marcel Katt den Ball nach feiner Flanke von Marcel Biebusch entschlossen ins Tor köpfte, Spieler und Zuschauer des SSV Pr. Ströhen jubelten und Schiedsrichter Christoph Gerling kurz darauf mit dem Abpfiff den Erfolg der Gastgeber im Rahdener Stadtpokal 2014 perfekt machte, wehte rund um die Pr. Ströher Blockhütte am Sportplatz ein Hauch von Euphorie. Der 2:1-Endspielsieg gegen einen stark dagegenhaltenden TuSpo Rahden war für die Pr. Ströher die Fortsetzung der guten Ergebnisse in der Saisonvorbereitung. „Und diesen Schwung wollen wir jetzt mitnehmen ins erste Punktspiel“, wünscht sich Pr. Ströhens Trainer Antonio Trucco.

Ein wenig überraschend war es schon, wie verbissen am Freitagabend in Pr. Ströhen um den Prestigeerfolg im Stadtpokal gerungen wurde. Selbst als die Rahdener Dennis Kattelmann mit „rot“ und Tristian Groß verletzt verloren und nur noch acht Feldspieler hatten, warfen sie noch einmal alles nach vorne. „In der Aktion mit Dennis hätte auch der Pr. Ströher vom Platz gehört. Leider hat der Schiedsrichter das Spiel kaputt gemacht“, ärgerte sich TuSpo-Trainer Martin Neumann, der nun in den ersten Punktspielen auf Kattelmann verzichten muss.

Ein wenig Trost gab es vom Sieger. „Rahden hat eine gute Mannschaft, deshalb war es für uns ein guter und wichtiger Test“, betonte SSV-Coach Toni Trucco. Beim 0:1 – durch Dennis Kattelmann – habe seine Hintermannschaft zu halbherzig agiert. Doch der SSV Pr. Ströhen 2014/2015 besitzt Qualität. Christian Spreen-Ledebur und der höherklassig erfahrene Rückkehrer Marcel Katt drehten mit ihren Toren den Spieß noch um. „Ein Erfolgserlebnis, das wir gerne mitnehmen“, betont Trucco.

Doch ein bisschen Wasser im Pr. Ströher Wein gibt es auch. Pascal Kropp, der quasi im Doppelpack mit Katt zum SSV zurückgekehrt ist, war am Freitagabend nur Zuschauer, ehe er von seinen Mitspielern zum Mannschaftsbild gerufen wurde. „Er bekommt Fieberschübe und muss sich erst einmal richtig durchchecken lassen“, berichtet Toni Trucco. Er selbst werde das erste Punktspiel am kommenden Sonntag, 17. August, daheim gegen BW Oberbauerschaft verpassen, weil er im Urlaub ist. Doch auch ohne ihn sei die Mannschaft gefestigt genug, um den Schwung der guten Vorbereitung mitzunehmen.

Ganz anders sah am Freitagabend die Stimmungslage bei Bezirksligist SpVg. Union Varl aus. „So wird das nichts am kommenden Sonntag !“ Auf diesen einfachen, alarmierenden Nenner bringt Sebastian Numrich das, was seine Mannschaft in den beiden Spielen des Rahdener Stadtpokals zustande brachte. Erst ein 0:1 gegen TuSpo Rahden, dann ein mühsames 3:2 gegen Eintracht Tonnenheide – bei Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl fehlt eine Woche vor dem Saisonstart noch einiges.

Numrich: „So wird das

nichts am Sonntag“

„Ich hoffe natürlich, dass sich die Mannschaft, wenn es wirklich um etwas geht, ganz anders präsentieren wird“, ergänzt Sebastian Numrich. Doch wie sein Team in allen Mannschaftsteilen gegen die beiden B-Ligisten auftrat, hat auch den langjährigen Varler Coach geschockt. Numrich weiß: So wird es nichts am kommenden Sonntag gegen den stark einzuschätzenden Aufsteiger SV Eidinghausen-Werste und auch nicht in den anderen 33 Punktspielen der Fußball-Bezirksliga.

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