Ü50 und Ü32 gewinnen Titel bei 43. Lübbecker Hallenkreismeisterschaften

Stemwede feiert Double dank „Törmi“ und „Katze“

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„Wir wollen den Torwart sehen.“ Stemwedes Anhang bekam zunächst den Sieg der Oldies zu sehen. Fotos (3): Gerth

Stemwede - Von Andreas Gerth. Da die Redaktion des Diepholzer Kreisblattes in Wehdem nur wenige Schritte vom Stemweder Hof entfernt liegt, kann hier und jetzt Entwarnung gegeben werden: Er steht noch ! Allerdings hatte das Fundament des Gasthauses von Samstag auf Sonntag einen ordentlichen Stresstest zu überstehen. Dafür sorgten die Altliga-Fußballer des TuS Stemwede, die beim Endspieltag der 43. Hallenkreismeisterschaften am Samstag in der Lübbecker Kreissporthalle zwei Titel mit den Oldies Ü50 und der Ü32 gewannen und anschließend ausgiebig zu feiern wussten.

Bleibt zu hoffen, dass die Oldies des TuS Stemwede für die Feier die zweite Luft bekamen. Die erste war nach dem 1:0-Endspielerfolg gegen den VfB Fabbenstedt nämlich komplett weg.

Fabbenstedt, der Titelverteidiger und Favorit, rannte an, Stemwede verteidigte, das war das Drehbuch des Spiels, in der ein Hauptdarsteller natürlich nicht fehlen durfte: Rainer Kröger. Der Stemweder Schlussmann hielt, was zu halten war und noch ein bisschen mehr. So auch Anfang der zweiten Halbzeit den Siebenmeter von Günter Katenbrink, den Kröger zuvor mit einem Foulspiel selber verursacht hatte.

Nicht von ungefähr hatte der Stemweder Anhang auf der Tribüne nach dem Spiel einen Wunsch: „Wir wollen den Torwart sehen.“ „Törmi“ Kröger lachte und zeigte noch schnell fünf Finger, noch mal fünf und zwei – auch das zwölfte (!) Siebenmeterduell in Folge hatte „Törmi“ mit einer überragenden Parade für sich entschieden und damit die 1:0- Führung festgehalten.

Ein Torwart allein hätte aber nicht ausgereicht. Dazu kam im Ü50-Endspiel eine Stemweder Mannschaft, die Fabbenstedt mit Tasso Keller anrennen, aber nicht durchkommen ließ und vorne selbst den entscheidenden Stich setzte: Hellfried Hillen versuchte es einfach mal aus spitzem Winkel und traf – die Fabbenstedter haben halt keinen „Törmi“.

Der zweite Streich der Stemweder folgte zum Abschluss des langen Endspieltages. Wieder hieß die Paarungen Stemwede gegen Fabbenstedt, wieder mit gefühlt leichter Favoritenrolle für den VfB. Doch gefährlicher in die Partie starteten die Roten mit Chancen für Quebe, Boguschewski und Kassen (Pfosten). Eine Zeitstrafe gegen Fabbenstedt wusste der TuS dann zu nutzen: Michael Quebe mit einem tollen Schuss aus der Drehung war zum 1:0 erfolgreich, dem Jan-Philipp Ehlers das 2:0 folgen ließ.

Doch die Tore in der Kreissporthalle waren noch nicht abgebaut. Ebenfalls in Überzahl gelang Gerald Grabenkamp das 1:2. Hektik, viele Fouls und Unterbrechungen in der Schlussphase – und das 2:2 von Dominik Oller 75 Sekunden vor dem Schlusspfiff. Stemwede hatte den Vorsprung doch noch verspielt und musste ins Siebenmeterschießen.

Hier war es dann Stefan „Katze“ Röttger, der zum „Titelwinner“ wurde. Sein gehaltener Schuss von VfB-Kapitän Jörn Blase war der emotionale Abschluss des sportlichen Teils – und der Startschuss zur Stemweder Siegesfeier samt Stresstest für den Stemweder Hof.

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