Niedermehner Radpolo-Frauen Maren Struckmann und Jessica Grewe enttäuscht nach Turnier in Baunatal / „Es war nicht unser Tag“

Gesundheitlich angeschlagen den Aufstieg verpasst

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Maren Struckmann agierte als Torspielerin. Wie Jessica Grewe war sie dabei gesundheitlich angeschlagen. ·

Stemwede - Der Tollwitzer RSV mit Caroline Opitz und Cindy Schüßler), RKB Wetzlar II (Maike Schott / Alice Schulwitz) und die RSG Ginsheim (Ramona Gerlitzki/Vanessa Krauss) steigen in die 1. Radpolo-Bundesliga auf. Enttäuscht waren Jessika Grewe und Geburtstagskind Maren Struckmann vom RSC Niedermehnen, die im Aufstiegsrundenturnier in Baunatal nur den 6. Platz belegen konnten.

Dass es trotz guter Vorbereitung mit zuletzt vier Trainingseinheiten pro Woche nicht so lief, lag daran, dass beide RSC-Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen in die Spiele gehen mussten. „Die Enttäuschung auf unserer Seite ist riesig, denn wir hatten uns sehr viel vorgenommen. Der Wille war da, aber auf dem Spielfeld konnten wir unsere Ideen leider nicht so umsetzen wie geplant“, erklärte Trainer Werner Struckmann. „Es war nicht unser Tag, und das tut am Ende natürlich ein bisschen weh. Wären Maren und Jessika fit gewesen, hätten wir den Aufstieg geschafft“, ist sich Struckmann sicher.

So aber ging gleich das Auftaktspiel gegen Tollwitz mit 4:8 Toren verloren. Die Tollwitzerinnen übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel, machten sofort Druck und verschafften sich innerhalb kurzer Zeit den notwendigen Vorsprung. Insbesondere mit der Schnelligkeit der Gegnerinnen kamen Grewe/Struckmann nicht zurecht.

Mit drei Toren in den ersten drei Minuten sorgte Ginsheim im zweiten Spiel schnell für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich Grewe und Struckmann aber in die Partie zurück, drängten Ginsheim in die Defensive und hatten nach dem 4:5 mehrere Ausgleichschancen. Aber die Damen aus Hessen behielten die Nerven, setzten zwei schnelleKonter und gewannen mit 7:4 Toren.

Nun in Zugzwang gab es im dritten Spiel endlich den ersten Sieg für die Niedermehnerinnen. Zur Halbzeit noch mit 2:4 im Rückstand minimierten Grewe/Struckmann im zweiten Durchgang ihre Fehlerquote, und vor allem offensiv griffen die Räder nun viel besser ineinander. Gleich die ersten klaren Gelegenheiten landeten im Netz und am Ende war mit einem 6:4 der Sieg unter Dach und Fach.

In der Begegnung Niedermehnen gegen Wetzlar lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Am Ende hatte Wetzlar verdient mit 6:4 die Nase vorn, hatten sie sich doch über die 14 Minuten etwas mehr Spielanteile erkämpft. In der Schlussphase waren Grewe/Struckmann nicht mehr in der Lage, den Zwei-Tore-Rückstand aufzuholen und noch einmal zurückzuschlagen.

Trotz dieser Niederlage konnte sich das RSC-Duo im fünften und letzten Spiel gegen Frellstedt II noch Hoffnungen auf das Erreichen des Aufstiegs-Playoff-Spiel machen. Doch Frellstedt kam sehr gut in die Partie und führte mit 6:2 Toren, aber Niedermehnen steckte nicht auf und holte Tor um Tor auf. In den Schlussminuten versuchte Frellstedt nur noch, den knappen 7:6 Vorsprung über die Zeit zu bringen, was letztendlich auch glücklich gelang.

Im Playoff-Spiel um den dritten Aufstiegsplatz setzte sich Ginsheim mit 7:6 nach Vier-Meterschießen gegen Frellstedt IV durch. · hja

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