Oppendorfer Teams glänzen bei Westfälischer Meisterschaft in Münster

Gekreische und wilde Freudensprünge

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Ins Finale geturnt: Marcel Sühring, Lisa Buck (stehend) und ganz oben Maren Schmelz. ·

Minden-luebbecke - MÜNSTER/STEMWEDE · Gekreische und wilde Freudensprünge ! Die jungen Voltigiererinnen des RFV Wehdem-Oppendorf waren nach der Bekanntgabe der Ergebnisse außer Rand und Band. Platz zwei im Westfalenpokal der M-Gruppen – damit hatte die dritte Mannschaft um Trainerin Saskia Steinkuhle nun wirklich nicht gerechnet. Abgerundet wurde das hervorragende Abschneiden der Stemwederinnen bei den Westfälischen Meisterschaften während der Westfalen-Woche in Münster-Handorf mit dem fünften Platz der ersten Mannschaft von Trainerin Antje Döhnert.

Das S-Team (Mannschaft 1) schaffte es nach einem 5. Platz in der Pflicht und dem 4. Platz in der Kür am Samstag, sich mit einem insgesamt 5. Platz in das Finale am Sonntag zu turnen. Trainerin Antje Döhnert trotzte nur so vor Stolz, dass ihr noch sehr junges Team starke Nerven und wohl eine der fehlerfreisten Küren überhaupt gezeigt hatte. Auch der 1,85 Meter große Riese „Rasputhin“ hatte seinen Job mehr als super gemeistert. Somit konnte war die Freude der Mannschaft zu sehen und vor allem unüberhörbar.

Doch zuvor stand am Sonntagnachmittag das mit Spannung erwartete Finale an, hier mussten die Schützlinge von Antje Döhnert als zweiter Teilnehmer in den Zirkel. „Noch einmal sammeln, die letzten Absprachen treffen, Konzentration, Kopf hoch, Lächeln, noch einmal alles geben“, lauteten die Vorgaben der Trainerin. Das taten sie auch, Lisa Buck, Eileen Siekmeier, Marcel Sühring, Luisa Winkelmann, Julia Klamor, Maren Schmelz, Antje Döhnert und Rasputhin zeigten erneut ihre Kür, dieses Mal mit ein, zwei kleinen Wacklern, aber trotzdem ein gut ausgeführtes Programm. Schlussendlich konnten sie ihren tollen 5. Platz halten.

Aber die Oppendorfer hatten ja noch ein weiteres Eisen im Feuer. Die 3. Mannschaft um Trainerin Saskia Steinkuhle hatte mit der Teilnahme am Westfalen-Pokal eigentlich schon ihr Ziel des Jahres erreicht. Entsprechend entspannt liefen sie in die Pflicht ein, turnten sie fast fehlerfrei und auch Chameur lief seine Runden wie ein Uhrwerk. Mit dem Zwischenergebnis kam die Überraschung – Platz 2. Das gab einen riesigen Motivationsschub für die Kür.

Auch diese verlief bis auf ein paar Patzer sehr gut. Jedoch wusste man im Oppendorfer Lager auch, dass viele andere Mannschaften ebenfalls sehr stark in ihrer Kürdarbietung sind und es eng und spannend bleiben würde. Kurz darauf kamen dann die Ergebnisse – kurzes Gekreische und wilde Freudensprünge, damit war deutlich zu sehen, dass die Oppendorferinnen ihren zweiten Platz verteidigt hatten. Richtig realisiert hatten sie ihren großartigen Erfolg im Westfalen-Pokal jedoch erst bei der Siegerehrung, als die silbernen Schleifen Isabel Keller, Johanna Keiser, Eileen Redeker, Melissa Redeker, Kira Steinmann, Kristin Brink, Sabrina Sühring und Pia Hubert überreicht wurden.

Damit kehrt die Oppendorfer Voltigierabteilung erneut von einem erfolgreichen Wochenende zurück und blickt nun als nächstes auf die Deutschen Junioren Meisterschaften vom 16. bis 18. August in München, wo das Juniorteam sowie Eileen Siekmeier und Nathalie Döhnert für den Verein an den Start gehen. · DK

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