Handball-Bundesliga:

„Geilste Spiel des Jahres“

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Will auch nach dem Derby in Minden jubeln: Tim Remer.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Tim Remer spielt seit 2006 für den TuS N-Lübbecke, der Niederländer ist der dienstälteste Spieler beim Handball-Bundesligisten. Es sollte also etwas Wahres dran sein, wenn Remer Folgendes von sich gibt: „Die Derbys gegen GWD sind die geilsten Spiele des Jahres !“

Wieviele Derbys Remer mitgemacht hat, vermag der 28-Jährige auf Anhieb nicht zu sagen. „Ich kann mich aber noch gut an mein erstes Derby erinnern. Vorher haben mir viele Leute erzählt, wie es sein wird, doch bevor man nicht selber dabei war, kann man das alles nicht erklären.“

Mittlerweile ist Tim Remer in Sachen Derbyerfahrung ein alter Hase und nun selber in der Rolle, die jungen Spieler in Reihen des TuS auf die Partie am Freitagabend in der mit 4000 Zuschauern ausverkauften Mindener Kampa-Halle (Anwurf 19.45 Uhr) vorzubereiten. „Dort werden uns viele Emotionen und eine aggressive Stimmung erwarten. Damit muss man als junger Spieler erst einmal fertig werden“, hat Remer Respekt. „Doch wenn wir die Leistung aus unseren letzten Spielen zeigen, werden wir das Derby gewinnen.“

TuS-Trainer Dirk Beuchler ist derweil bemüht, die Emotionen rund um das 61. Aufeinandertreffen der beiden Kreisrivalen nicht noch zusätzlich anzuheizen. „Es soll sportlich zur Sache gehen“, betont der 42-Jährige, der während seiner aktiven Zeit als Spieler beim TuS (1995 bis 2001) ebenfalls reichlich Derbyerfahrung sammeln konnte. „Es gab da sicherlich hitzige Duelle, wie zum Beispiel zwischen Bogdan Wenta und Talant Dujshebaev, doch an wirklich Skandalöses kann ich mich nicht erinnern“, sagt Beuchler. Jetzt sehe er seine Rolle ohnehin darin, Ruhe auszustrahlen. „Als Trainer darf ich mich nicht von dieser hitzigen Atmosphäre anstecken lassen, die uns am Freitag in Minden erwarten wird. Nur dann kann ich den Überblick behalten und meinen Spielern konkrete Hilfen während des laufenden Spiels geben.“

Auch Teammanager Zlatko Feric möchte das Drumherum möglichst ausblenden. „Mich interessiert nur, dass wir gewinnen.“

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