Handball: Perkovac und Beuchler treten vor dem Derby auf die Emotionsbremse

„Es geht um zwei Punkte“

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Goran Perkovac hofft auf den ersten Sieg, aber

Minden-Lübbecke - Von Andreas Gerth. Was haben Mindens Trainer Goran Perkovac und Lübbeckes Coach Dirk Beuchler gemeinsam ? Beide versuchen vor dem Bundesliga-Derby heute Abend in der mit 4000 Zuschauern ausverkauften Mindener Kampa-Halle (Anwurf 19.45 Uhr) auf die Emotionsbremse zu treten. „Es geht um zwei Punkte“, sagt Beuchler.

Bei seinem Mindener Trainerkollegen hört sich das nicht viel anders an. „Für mich ist das ein Spiel wie jedes andere auch, auf das wir uns nicht besonders vorbereiten“, meint Perkovac. Und doch wissen beide natürlich ganz genau, dass ein Duell der beiden Erzrivalen in der langen Derby-Geschichte (GWD gewann 29 Mal, Nettelstedt 21 Mal) etwas Spezielles ist.

Hexenkessel Kampa-Halle

„Das Interesse ist sehr groß und man wird von vielen Leuten auf das Spiel angesprochen. So ein Derby ist voller Emotionen, aber ich gehe als Trainer nüchterner an die Sache ran”, erklärt Dirk Beuchler, der als Spieler in mehreren Derbys dabei war, nun aber erstmals als Trainer im Hexenkessel Kampa-Halle Verantwortung trägt.

...auch Dirk Beuchler will das Derby gewinnen.

Leicht favorisiert dürfte der TuS N-Lübbecke sein, der in dieser Saison immerhin schon 7:7-Punkte holte und zuletzt zwei in Folge in Gummersbach und Eisenach auswärts triumphierte. „Wir können selbstbewusst in Minden antreten“, betont Beuchler. Den größeren Druck haben die Mindener (3:13-Punkte), sie warten noch immer auf ihren ersten Saisonsieg, den sie nun ausgerechnet heute Abend im Derby holen wollen.

Die Chancen, dass der berühmte Knoten ausgerechnet im Derby platzen wird, sieht Mindens Trainer gar nicht einmal als gering an. Die Hoffnungen der Grün-Weißen ruhen dabei nicht zuletzt auf Nenad Bilbija und Dalibor Doder, denen Perkovac eine positive Entwicklung attestiert: „Ich sehe bei Bibi eine ansteigende Formkurve und bin mir sicher, dass mit ihm ein Schub aus dem linken Rückraum kommt. Dalibor hat mir in Kiel gut gefallen, wo er auch seine Nebenleute in Szene gesetzt hat.“

Dirk Beuchler hofft noch bis zuletzt auf den Einsatz von Rechtsaußen Dennis Wilke (Rückfall nach einer Mandelentzündung), wahrscheinlich muss der TuS-Coach auch auf Arne Niemeyer (Knie) verzichten. Beuchler: „Wir müssen die Nerven behalten. Es wird ein großer Kampf !“

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