Westfalenpokal: A-Jugend des TuS Stemwede unterliegt Erkenschwick 1:4

Gegen Landesligisten lange gut mitgehalten

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Erkenschwicks Cem Seymen ist hier einen Schritt schneller.

Dielingen - Von Melanie RussKreisliga gegen Landesliga? Man musste schon ganz genau hinschauen, um den Zwei-Klassen-Unterschied zwischen dem TuS Stemwede und der Spvgg. Erkenschwick zu erkennen. Über 60 Minuten waren die Stemweder A-Junioren der Elf aus dem Ruhrgebiet durchaus ebenbürtig, kamen zwar selbst selten zwingend vor des Gegners Tor, ließen allerdings auch kaum nennenswerte Chancen der Spielvereinigung zu. So hingen die Köpfe bei den Gastgebern am Samstag denn auch ziemlich tief nach der 1:4 (1:1)-Niederlage in der ersten Runde des Westfalenpokals.

Auch wenn niemand ernsthaft mit einem Stemweder Sieg gerechnet hatte, die Enttäuschung seiner Spieler über die etwas zu hoch ausgefallene Niederlage konnte Trainer Wilhelm Beneker gut verstehen. „Wir haben uns ganz ordentlich behauptet. In der ersten Stunde waren wir auf Augenhöhe, aber danach konnten wir nicht mehr für die Entlastung sorgen, die wir vor dem eigenen Tor gebraucht hätten“, fasste Beneker das Spielgeschehen aus seiner Sicht zusammen. „Ein 1:2 oder 1:3 wäre optisch natürlich schöner gewesen, aber an unserem Ausscheiden hätte das ja auch nichts geändert“, nahm er das Ergebnis ganz pragmatisch.

Mit mehr Glück hätte es vielleicht auch anders laufen können. Das 0:1 kassierten die Stemweder in der 24. Minute per Foulelfmeter durch Niklas Portmann. Nico Engelbrecht hatte zuvor den auf das Stemweder Tor zueilenden Sercan Civelek im Strafraum von den Beinen geholt. Nennenswerte Möglichkeiten aus dem Spiel heraus hatten die Gäste bis dahin nicht.

Nachdem Maximilian Knop den Ball nach einer Ecke vier Minuten später noch knapp über die Latte gesetzt hatte, traf Ephraim Pieper nach einem erneuten Eckstoß in der 30. Minute zum verdienten Ausgleich. Bei den Stemwedern lief in der ersten Halbzeit viel über die rechte Seite, doch kurz vor dem Pausenpfiff sprintete Giovanni Ronzetti einmal über links allen Gegnern davon. Seine schöne Flanke in den Erkenschwicker Fünf-Meter-Raum fand allerdings keinen Abnehmer.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber zunächst Glück, als Umut Ceribas über links vor das Stemweder Tor stürmte. Keeper Noel Hartmann war bereits geschlagen, doch die Abwehr passte auf, und Ceribas vertändelte den Ball. Zehn Minuten später zappelte das Rund dann doch im Tor. Nach einem „dummen Ballverlust“ (Beneker) schob Justin-Noel Butz eine Flanke von Maximilian Messbauer ein. Der Passgeber durfte in der 82. Minute noch einmal jubeln. Mit einem strammen Schuss aus zehn Metern erhöhte er auf 3:1 für die Gäste. Den Schlusspunkt setzte Marc Flaczek unmittelbar vor dem Schlusspfiff mit einer Volleyabnahme an der Strafraumgrenze.

Für den TuS Stemwede gilt es nun, sich einmal kräftig zu schütteln und dann die volle Konzentration auf den Liga-Betrieb zu richten. Denn während der Westfalenpokal eher unter dem olympischen Motto „dabei sein ist alles“ stand, hat man in der Kreisliga durchaus ambitionierte Ziele. Am Ende der Saison soll der Aufstieg in den Bezirk stehen. Beneker: „Das hätte sich die Mannschaft mehr als verdient.“ Die Ausgangslage ist nicht schlecht. Nach der Hinrunde stehen die A-Junioren auf Tabellenplatz eins, der TuSpo Rahden ist ihnen allerdings dicht auf den Fersen.

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