Spiel des Tages: Nur 2:2 im Kellerduell gegen SV Hüllhorst

Elf gegen acht, aber Levern fällt nichts ein

+
Pure Enttäuschung spricht aus den Gesichtern von Daniel Hegerfeld, Andreas Szimansky (r.) und Ralf Langenberg (vorne). Das 2:2 gegen Hüllhorst war eine gefühlte Niederlage. ·

Levern - Von Andreas GerthHolger Binder ließ seinen Frust mit einem Tritt an der Trainerbank aus. „Zu haarsträubend“, sagte ein Zuschauer und verließ den Platz. In beiden Fällen lief die Partie noch, doch auch in den Schlussminuten wollte den Spielern des TuS Levern nichts einfallen. Es blieb beim 2:2 (1:1) zwischen am Ende elf Levernern und acht Hüllhorstern.

„Glückwunsch an Hüllhorst für den Punkt. Mehr kann ich nicht sagen, dazu fällt mir einfach nichts mehr ein“, sagte Holger Binder. Damit stand der Spielertrainer nicht alleine da, denn Worte für den Auftritt des TuS Levern am Samstag Nachmittag im Kellerduell gegen den SV Hüllhorst-Oberbauerschaft zu finden, fiel tatsächlich schwer.

Es stand bereits 2:2 als Schiedsrichter Christoph Gerling (VfL Frotheim) die Hüllhorster Ozan Tekin mit rot (55.), Vedat Kirmaci (66.) und Michele Braunsberger (87.), beide mit gelb-rot, vom Platz stellte. Einen Torerfolg des TuS Levern gab es trotzdem nicht - schlimmer noch: Mit Ausnahme eines 20-Meter-Schusses von Marius Helmich reichte es nicht einmal zu einer Torchance.

„Höhepunkt“ eines fußballerisch armen Auftritts war eine Phase, als es den Hüllhorstern mit neun gegen elf gelang, die Leverner rund fünf Minuten lang in ihrer eigenen Spielhälfte zu beschäftigen. Und doch hätte für die Gastgeber zumindest vom Ergebnis her alles gut werden können, wenn Ralf Langenbergs Treffer zum 3:2 gezählt hätte. Schiedsrichter Gerling aber ließ den Freistoß wiederholen und damit Langenbergs schönen Flugkopfball im ersten Versuch zu einer Randnotiz werden.

Langenbergs Flugeinlage

zum 3:2 zählt nicht

Angesichts der ersten Halbzeit musste der TuS Levern froh sein, überhaupt einen Punkt am Platz behalten zu haben. Radvan Yigit (7.) und Yassin Raheb (27.) brachten Hüllhorst mit 2:0 in Front. „Bis dahin war bei uns überhaupt keine Körperspannung vorhanden“, berichtete Leverns Routinier Frank Rodenbeck an der Seitenauslinie. Kurz vor der Halbzeitpause waren es dann bezeichnenderweise ein Weitschuss von Daniel Hegerfeld und die gütige Mithilfe von Hüllhorsts Torhüter David Braunsberger, die Levern vor dem Gang in die Kabine doch noch auf 1:2 (45.) herankommen ließen.

Das 2:2 (49.) kurz nach Wiederanpfiff. Nach Foul an Andreas Szimansky verwandelte Marius Helmich den fälligen Strafstoß. Jetzt schien Levern endlich im Spiel zu sein, zumal sich die Hüllhorster durch Undiszipliniertheiten selbst dezimierten. Doch was die Leverner daraus machten, dafür fehlten am Ende nicht nur Binder die Worte.

Nach dem Bundesliga-Aufstieg: Heldt plant das neue 96-Team

Nach dem Bundesliga-Aufstieg: Heldt plant das neue 96-Team

Familientag beim TV-Jubiläum

Familientag beim TV-Jubiläum

Feuerwehr-Wettkämpfe in Rechtern

Feuerwehr-Wettkämpfe in Rechtern

Gefahrgut-Unfall auf der Autobahn 1

Gefahrgut-Unfall auf der Autobahn 1

Kommentare