Altliga-Spieler des TuS Stemwede und der SpVg. Union Varl machen gemeinsame Sache bei Ü50-Westfalenmeisterschaften in Iserlohn

Fußballkreis Lübbecke würdig vertreten

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Machten gemeinsame Sache: Die Ü50-Altmeister aus Stemwede und Varl spielten in einem Team.

Minden-luebbecke - STEMWEDE/RAHDEN · Die Bilder vom Endspieltag der Fußball-Altliga sind noch in bester Erinnerung. Unterstützt von zwei tollen Fanlagern standen sich im Endspiel der Ü50-Altmeister Union Varl und der TuS Stemwede gegenüber. Nun machten beide Mannschaften gemeinsame Sache bei den Westfalenmeisterschaften in Iserlohn.

Dort spielten 34 Mannschaften aus ganz Westfalen in vier Gruppen, aus denen jeweils die besten zwei Teams ins Viertelfinale vorrückten. Die Spielgemeinschaft aus dem Kreis Lübbecke war der Gruppe D zugelost worden und hatte in der Vorrunde auf ungewohntem Kunstrasen insgesamt acht Partien über jeweils acht Minuten Spielzeit zu absolvieren.

Erster Gegner war der SSV Kalthof (Kreis Iserlohn), gegen den man sich trotz zweier guter Chancen mit einem 0:0 begnügen musste. Danach ging es gegen Eintracht Werne (Kreis Lüdinghausen). Hier behielten die Nordkreiskicker durch einen Treffer von Christian Schmidt mit 1:0 die Oberhand. Im dritten Spiel traf man auf einen der Turnierfavoriten, den TSV Siegen. Nach verteiltem Spiel hieß es auch hier 0:0.

Die vierte Partie ging erst nach einer längeren Pause von über 60 Minuten über die Bühne. Das schien den Oldies aus Stemwede und Varl nicht gut bekommen zu sein, denn gegen den SuS Kaiserau (Kreis Unna-Hamm) setzte es nach einer Unachtsamkeit mit 0:1 die erste Niederlage. Gegen den Gelsenkirchener Vertreter SSV/FCA Rotthausen hatten sich die Nordkreisler aber wieder gefangen. In einer recht ruppigen Begegnung siegte man nach Toren von Christian Schmidt, Reinhold Struckmann und Wilfried Rehling klar mit 3:0. Leider verletzte sich Reinhold Struckmann bei seinem Treffer und konnte danach nur noch zuschauen.

Die nächsten drei Punkte wurden durch einen 1:0- Sieg (Torschütze Karl-Friedrich „Ede“ Meyer) gegen den FC Epe (Ahaus-Coesfeld) eingefahren. Die Stemweder schnupperten jetzt am Einzug ins Viertelfinale, es warteten aber noch die beiden stärksten Gruppengegner.

Nach einem torlosen Remis gegen den FC Marl (Recklinghausen), bei dem sich auch noch Günter Lange verletzte, musste im letzten Spiel gegen den SC Bielefeld unbedingt ein Dreier her. Hier hatte man Pech, als ein Kopfball von Christian Schmidt nur an den Pfosten ging und der Bielefelder Keeper den Nachschuss parieren konnte. Gegen die nun aufgerückte SG setzten die Bielefelder Sekunden vor Schluss einen Konter zum 0:1. Damit reichte es für die SG Stemwede/Varl nur zum undankbaren dritten Platz in dieser Gruppe und der Traum vom Weiterkommen war ausgeträumt.

Dennoch hatte man den Fußballkreis würdig vertreten und machte sich zufrieden auf die dreistündige Heimfahrt. „Im Goldenen Hecht wurde anschließend noch eine ordentliche Sause gemacht“, berichtet Mannschaftskapitän Wilfried Rüter vielsagend.

Der letzte Gegner SC Bielefeld, der nur glücklich gegen Stemwede/Varl gewinnen konnte, wurde durch einen Sieg im Siebenmeterschießen gegen den Stadtrivalen DSC Arminia Ü50- Westfalenmeister 2013.

Die SG Stemwede/Varl spielte mit Rainer Kröger, Gerdfried Rosenbaum, Gerd Hafer, Karl-Friedrich Meyer, Reinhold Struckmann, Herbert Frerichs, Christian Schmidt, Wilfried Rüter (alle TuS Stemwede) sowie Gerd Lange, Wilfried Rehling, Dieter Spreen, Günter Lange und Rainer Schwettmann (alle Union Varl). Als Betreuer fungierten Horst Varenkamp (TuS) und Raimund Rüter (Union). · DK

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