Fußballer des TuS Stemwede bieten Flüchtlingen Trainingsmöglichkeit

Herausforderung gestellt

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Fußball verbindet: Sören Klimek, Jens Grube, Marek Boguschewski, Alexander Zahnow und Jan-Marvin Marten vom TuS Stemwede beim Training mit den Flüchtlingen in Wehdem.

Stemwede - Auch für die örtlichen Sportvereine stellt der stetige Zustrom der Flüchtlinge eine neue Herausforderung dar. Die Fußball-Abteilung des TuS Stemwede begegnet dieser Situation offensiv und bietet den Flüchtlingen seit Mitte November einen eigenen Trainingstag an.

Nachdem bis zu 15 Flüchtlinge verschiedenster Nationen am Seniorentraining teilgenommen haben, wurde hierfür kurzerhand dieser separate Trainingstag eingeführt. Um diese neue Situation auch logistisch zu meistern, gab die 1. Herrenmannschaft des TuS Stemwede ihre Hallenzeit in der großen Turnhalle in Wehdem (Mittwochs von 20.15 Uhr bis 21.45 Uhr) ab.

Um organisatorische Dinge, wie die Erläuterung der neuen Futsal-Regeln im Hallenfußball oder die Erstellung einer WhatsApp-Gruppe zur schnelleren Kommunikation, kümmern sich Sören Klimek, Alexander Zahnow und Jan-Marvin Marten. Bei den Trainingseinheiten kicken die drei selbstredend mit Begeisterung mit. „Die bestehende Sprachbarriere spielt keine Rolle mehr, sobald der Ball rollt“, berichtet Wendelin Nottbeck vom TuS Stemwede.

Unterstützung bekommen die drei Betreuer bei ihrer Arbeit von Merle Holle, die sich im Life House in Wehdem stark für Flüchtlinge engagiert. Durch diese Zusammenarbeit konnten innerhalb weniger Tage alle Flüchtlinge mit Hallenschuhen, Sportbekleidung und Sporttaschen ausgestattet werden. In Planung ist, dass alle Flüchtlinge in kleinen Gruppen abwechselnd zum Seniorentraining der ersten, zweiten oder dritten Mannschaft geschickt werden. Dadurch erhoffen sich die Verantwortlichen des TuS Stemwede eine schnelle und einfache Integration in die verschiedenen Herrenmannschaften.

DK

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