Fußball: Willi Rogalsky übernimmt Traineramt bei A-Ligist TuRa Espelkamp

Vom Spielerkumpel zum Chef

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Anderer Blickwinkel: Willi Rogalsky (r.) ist bei TuRa „nur noch“ Trainer. Er und Betreuer Frederik Rüter freuen sich auf die neuen Spieler Danny Stoll (2.v.r.) und Richard Herrmann.

Espelkamp - Vom Mitspieler und Kumpel zum Trainer und Entscheidungsträger: Wilhelm „Willi“ Rogalsky tritt bei seinem Heimatverein TuRa Espelkamp seine erste Trainerstation an und erlebt das Spiel des Fußball-A-Ligisten ab der kommenden Saison aus einem anderen Blickwinkel.

„Es gab in den letzten Jahren immer wieder Anfragen. Aber als Spielertrainer tätig zu sein, war für mich nie eine Option. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und bin natürlich auch neugierig darauf, wie es ist, das Spiel von der anderen Seite zu sehen“, erzählt Willi Rogalsky, der bei den Alt-Espelkampern auf Klaus Schmitz (Hinrunde) und Rainer Mannel (Rückrunde) folgt. „Und ich bin TuRa sehr dankbar dafür, dass mir der Verein diese Chance gibt“, betont der 33-Jährige.

Den spielenden Rogalsky, der beim Nachbarn FC Preußen höherklassige Spielerfahrungen sammelte, ehe er vor zwei Jahren zum Turn- und Rasensportverein zurückkehrte, werde es nur noch im Notfall geben. Am schwierigsten dürfte es für den neuen Trainer werden, den Spagat zwischen Kumpel und „Chef“ zu schaffen. Doch diese veränderte Rolle scheint er schon verinnerlicht zu haben.

„Wir müssen es einfach schaffen, die Spiele konzentrierter anzugehen. Es kann gerne auch mal ein Spaß gemacht werden, aber die Spieler sollen sich einfach besser auf das Spiel vorbereiten. In der Zeit auf dem Sportplatz muss der Fokus auf dem Spiel sein“, betont Rogalsky, der die vergangene Saison mit den Grün-Weißen auf Platz sechs abschloss. „Wir haben einige Male die erste halbe Stunde verschlafen, das hat uns einige Punkte gekostet. Das ist Einstellungssache.“

Großen Druck macht sich der 33-Jährige jedoch nicht. „Ich möchte die Mannschaft weiterentwickeln und meine Ideen umsetzen. Wenn es ein halbes Jahr dauert, wäre es super, aber auch wenn es ein oder eineinhalb Jahre dauert, ist das nicht schlimm. Ich möchte nur sehen, dass es voran geht.“

Personell hat sich auf den ersten Blick nicht viel getan bei den TuRanern. Allerdings dürften die „Abgänge“ von Willi Rogalsky als Spieler sowie von Benjamin Pankratz (Auslandsjahr) und Pascal Kummer (studienbedingt) den seit über 20 Jahren in der Kreisliga A spielenden TuRanern weh tun. Frederik Rüter hat seine Karriere beendet und unterstützt Rogalsky als Betreuer an der Seitenauslinie.

Der frühere Tonnenheider Danny Stoll und Richard Herrmann aus der A-Jugend des FC Preußen Espelkamp verstärken den Kader. Zudem ist Friedrich Lechner wieder dabei. „Nach seinem Hausbau ist er fast ein wie Neuzugang. Und ein Typ wie Friedrich hat uns gefehlt“, lacht Rogalsky.

mm

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