Fußball: Westerwalbesloh zieht positives Fazit nach zwei Jahren TuS Dielingen

„Hätte mich gerne mit Double verabschiedet“

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Vielleicht sieht man sich ja einmal wieder: TuS Dielingens Vereinsvorsitzender Wilhelm Beneker mit dem verabschiedeten Tom Westerwalbesloh.

Dielingen - Von Andreas Gerth. Platz drei in der Meisterschaft und Finalist im Kreispokal im ersten Jahr, Vize-Meister und Kreispokalsieger im zweiten – es gibt sicherlich nicht viele, die mit dieser Bilanz nicht zufrieden wären und ein Haar in der Suppe suchen, doch Tom Westerwalbesloh ist einer von ihnen. „Wer mich kennt, weiß, wie ehrgeizig ich bin, und dass ich mich sehr gerne mit dem Double vom TuS Dielingen verabschiedet hätte.“

Am vergangenen Sonntag ging der 31-Jährige bei den Nordkreislern von Bord, und zwar so, wie er es am liebsten hat: Mit einem Sieg. Die Verabschiedung nach seinem zweijährigen Engagement beim TuS folgte beim gemeinsamen Saisonabschluss der ersten und zweiten Mannschaft im Sportlerheim. „Es war eine emotionale Verabschiedung“, lässt Westerwalbesloh durchblicken und muss bei seinem Fazit lachen: „Es war wie in einer guten Ehe.“

„Wie in einer

guten Ehe“

In dieser Hinsicht kann der gute Tom mittlerweile mitreden, immerhin ist er seit Anfang 2015 mit seiner Anja verheiratet. Beide machen derzeit Urlaub in St. Peter-Ording. „Genau das Richtige, um aufzutanken. Der Spielplan war ja in dieser Saison recht unglücklich für uns. Holzhausen marschierte vorne weg und wir mussten immer nachlegen. Das war nicht einfach für den Kopf“, erklärt der Spielertrainer, der bis Anfang Juli durchpusten kann. Dann tritt er im Fußballkreis Vechta bei Rot-Weiß Visbek seine neue Aufgabe an.

Aus Dielingen kann er sich hoch erhobenen Hauptes verabschieden. Mit 65 Punkten aus 26 Spielen und nur einer Niederlage (1:2 beim Dauerrivalen und neuen Kreismeister SuS Holzhausen) wurden er und seine Mannen Zweiter. „Das ist schon brutal mit nur einer Niederlage Zweiter zu werden. Vor einem Jahr hat der SC Isenstedt eine überragende Saison gespielt, jetzt die Holzhauser. Wir haben zwei richtig gute Serien gespielt, die in vielen anderen Jahren sicherlich zum Aufstieg gereicht hätten“, blickt Westerwalbesloh zurück. „Deshalb muss man unter dem Strich sagen, dass ich meine Mission leider nicht ganz erfüllt habe.“

Trotzdem sei die Zeit beim TuS Dielingen für ihn ein Gewinn gewesen. „Für mich war es ja als 29-Jähriger die erste Trainerstation, und ich bin dem Verein unheimlich dankbar, dass er mir diese Chance gegeben hat. Mir haben die zwei Jahre sehr viel gebracht.“

Zu einem seiner Lieblingsspieler wurde übrigens Stefan Lekon. „Bevor ich in Dielingen anfing, habe ich mir ein Spiel in Lübbecke angeschaut und gedacht, was macht denn da einer für unorthodoxe Bewegungen. Mittlerweile weiß ich, dass Stefan ein super Spieler ist, der mich mit seinen Leistungen vollkommen überzeugt hat“, erzählt Tom Westerwalbesloh. Nicht immer habe er es allen Spielern recht machen können. „Doch am Ende überwiegt auf jeden Fall das Positive.“

Seinem Nachfolger Wolfgang Hagedorn und der alten Truppe wünscht er alles Gute. „Und dass sie es in der nächsten Saison packen.“

Westerwalbesloh: „Bei der Verabschiedung hat Vereinsvorsitzender Wilhelm Beneker gesagt, man weiß nie, ob man sich nicht vielleicht noch einmal wieder sieht, das sehe ich genauso. Es war eine tolle Zeit.“

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