Fußball: Vizemeister TuRa Espelkamp muss Ersatz für 23-Tore-Mann finden

Die Reiss-Lücke schließen

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Neue Spieler, Hoffnungsträger und Konkurrenzkampf: TuRa-Trainer Klaus Schmitz (v.r.) mit Pascal Kummer, Dennis Barg, Torhüter Daniel Löwen, Jonathan Müller und Emanuel Olfert.

Espelkamp - Platz zwei in der abgelaufenen Saison, dabei die beste Abwehr der Liga gestellt – Fußballherz was willst du mehr!? TuRa Espelkamps Trainer Klaus Schmitz geht der neuen Saison in der Fußball-Kreisliga A mit breiten Schultern und einem Lächeln entgegen.

„Wenn wir die Abgänge einigermaßen kompensieren und die Neuen sich so einfügen, wie ich mir das erhoffe, dann können wir den Blick auch in Zukunft nach oben richten. Wer möchte sich schon verschlechtern, wir jedenfalls nicht“, betont „Motzer“ Schmitz.

Doch zunächst einmal müssen die Alt-Espelkamper den Verlust von Manuel Reiss wegstecken. Der Torjäger (23 Treffer in der vergangenen Saison) ist, auch arbeitsbedingt, zum SV Rödinghausen gewechselt. „Sein Abgang tut weh, ist jedoch nachvollziehbar“, so Schmitz, der in Johann Sudermann (Kickers Lübbecke) und Marcel Löwen (BW Vehlage) zwei weitere Spieler abgeben musste. „Damit muss ein Verein wie wir leben. Ich glaube trotzdem, dass wir alle Löcher mit den Neuzugängen stopfen können“, entgegnet der langjährige TuRa-Coach.

Nicht zuletzt im Rennen um die Nummer eins erwartet Schmitz einen Konkurrenzkampf. „Zu Stammkeeper Sven Eckert haben wir

Dreikampf um

Nummer eins

mit Rückkehrer Daniel Löwen von Blau-Weiß Vehlage und Yannik Thie aus der eigenen Jugend zwei Torhüter dazubekommen, die den Kampf annehmen werden. Aber auch im Mittelfeld und im Angriff sind wir in der neuen Serie sehr gut besetzt“, ist Schmitz überzeugt. Hoffnungsträger sind hier Emanuel Olfert von Preußen Espelkamp II, Dennis Barg vom TuS Wagenfeld und Jonathan Müller aus der eigenen Jugend.

Pascal Kummer, ein TuRaner Eigengewächs, spielte zuletzt bei den A-Junioren von Preußen und hatte wesentlichen Anteil am verhinderten Abstieg der Adlerträger. Und Frederik Rüter, der ein halbes Jahr aussetzen musste, sei quasi ein weiterer „Neuzugang“ für den Defensivbereich.

Im Mittelfeld des Vizemeisters sollen weiterhin Willi Rogalsky und Paul Unrau die Fäden ziehen. Vorne gilt es die Lücke von Manuel Reiss zu schließen, Kandidaten hierfür sind Andri Reimer, Tobias Pauls, ein wiedererstarkter Friedrich Lechner und die Neuen Dennis Barg und Jonathan Müller.

„Fakt ist, dass wir schneller umschalten und damit unser Spiel insgesamt noch schneller machen wollen“, lässt Klaus Schmitz sein taktisches Vorhaben durchblicken. Er hat in der Vorbereitung 21 Mann im Kader. „Wer von ihnen dabei bleibt, können die Jungs mit ihren Leistungen selber mitentscheiden.“

pol

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