Fußball: Varls Trainer Philipp Knappmeyer trotz 0:2 gegen Holsen zufrieden

Endlich stimmt die Haltung wieder

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Spielertrainer Philipp Knappmeyer musste gegen Holsen mal wieder ran. Archivfoto: Russ

Varl - Von Maik Hanke. Philipp Knappmeyer ist zufrieden. So zufrieden, wie man mit einer Niederlage sein kann. „Wir haben gegen eine Mannschaft verloren, die einfach besser war“, sagt der Spielertrainer am Tag nach dem 0:2 seiner abstiegsbedrohten Spvgg Union Varl gegen den VfL Holsen in der Fußball-Bezirksliga. „Ich kann das gut akzeptieren, wenn wir alles gegeben haben. Und das haben wir.“

Knappmeyer gefiel, dass seine Mannschaft sich anders präsentierte als etwa bei der katastrophalen 0:5-Niederlage gegen Quernheim Ende der Hinrunde, als man sich schon in der ersten Halbzeit aufgab. Endlich habe sein Team wieder Haltung gezeigt.

„Wir haben in der Masse richtig gut verteidigt“, sagt Knappmeyer. Ja, Holsen hatte mehr Chancen und mehr Ballbesitz, gibt der Coach zu. Aber Holsen sei auch eines der drei besten Teams, die er je in der Bezirksliga gesehen hat. Die Holsener hätten sich personell richtig gut verstärkt und hätten zuletzt in einem Freundschaftsspiel sogar Landesligist FC RW Kirchlengern 4:0 geschlagen.

Mit dem aktuellen Kader, der Knappmeyer zur Verfügung steht, sei das Spiel „so schon ok“ gewesen. Durch die zwei weiteren kurzfristigen krankheitsbedingten Ausfälle der Stammspieler Sebastian Burkert und Jens Meier standen nur 14 Mann im Kader, Knappmeyer selbst spielte durch.

Dass die Tore durch ein unglückliches Eigentor und einen unhaltbaren Sonntagsschuss fielen, sei bitter, sagt Knappmeyer, aber es habe auch gezeigt, dass das Defensivkonzept mit Fünferkette und einem kompakten Mittelfeld relativ gut aufging. „Uns war klar, je mehr Spielfeld wir preisgeben, desto mehr Probleme kriegen wir.“

Mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft konnte der Trainer allerdings nicht zufrieden sein. Kurz nach dem 0:1 hatte Varl eine Riesenchance zum Ausgleich. Lars Meier stand frei vor Tim Wächter, doch beim Versuch, den Torhüter zu umspielen, ließ er sich den Ball vom Fuß nehmen.

Auch in der zweiten Hälfte hatten Andre Lange und Timo Meyer noch zwei gute Gelegenheiten, als sie freistehend zum Abschluss kamen. „Die wenigen Chancen, die wir haben, müssen wir eiskalt nutzen“, sagt Knappmeyer. Wahrscheinlich habe seiner Mannschaft auch ein wenig der Mut im Spiel nach vorne gefehlt. „Wir wussten, dass ein Ballverlust schnell bestraft wird.“

Dass Varl am kommenden Wochenende spielfrei hat, kommt dem Trainer entgegen. So kann sich der Kader langsam wieder auffüllen. Und Knappmeyer hofft, bis dahin noch ein paar Einheiten auf dem eigenen Rasenplatz trainieren zu können. Mit dem TSV Schötmar kommt am Sonntag, 21. Februar, dann der nächste offensiv ausgerichtete Gegner. Knappmeyer: „Ich sehe die aber nicht so stark wie Holsen.“

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