Fußball: Varenkamp zieht positives Fazit/Mannschaften feiern gemeinsam

Die Altliga funktioniert

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Feiern vor den Fans: Dielingens Zweite mit (v.r.) Guido Sabin (mit Pokal), Bernd Zipfel, Volker Hoolt und Ralf Knoll.

Lübbecke - Die Altliga funktioniert. Den besten Beweis dafür gab es am Samstag beim Endspieltag in Lübbecke, wo die beliebte Hallenrunde mit zehn Spielen, Emotionen und guter Stimmung auf der Tribüne der Lübbecker Kreissporthalle zu Ende ging.

„Wir sind sehr zufrieden“, lautete das Fazit von Andreas Varenkamp. Der Spielleiter und sein Helferteam um Bernd Dieckhoff, Stephan Kleinschmidt, Kurt Nagel und Wilfried Müller konnten sich am Samstag über 300 zahlende Zuschauer und einen guten Umsatz freuen. „Es dürften insgesamt sogar mehr Zuschauer gewesen sein, denn Frauen und Kinder haben freien Eintritt“, merkte Andreas Varenkamp an.

Andreas Varenkamp gratuliert Dietmar Borchard zum Sieg der Blasheimer Ü45, die ihren Titel verteidigte.

Mit ein wenig Abstand werde es demnächst ein Manövergespräch geben, dann werden einige Themen auf den Tisch kommen, die den Altliga-Obmann und seine Mitstreiter umtreiben. Da ist zum einen die schwarze Wolke Futsal, die über dem Fußballkreis Lübbecke im allgemeinen und der Altliga-Hallenrunde im speziellen schwebt. Der DFB und der westfälische Verband wollen Futsal, eine Variante des Hallenfußballs, pushen. Verbunden wären damit Regeländerungen beziehungsweise die Einführung eines kleineren, sprungreduzierten Spielballs. „Wir wollen Futsal nicht generell verhindern, doch für unsere Altliga-Fußballer sehe ich das eher kritisch“, meint Varenkamp und möchte zu diesem Thema zunächst eine Versammlung der Fußballkreise im April abwarten.

Diskutiert wurde in Lübbecke abseits des Spielfeldes auch über den Sinn und Zweck der Spiele um Platz drei. „Man könnte überlegen, die Spielzeit zu verkürzen, um den Endspieltag nicht ganz so lang werden zu lassen. Prinzipiell aber befürworte ich die Spiele um Platz drei, da sie am Samstag heiß umkämpft waren und für viele Mannschaften einen sportlich schönen Abschluss darstellen“, so die Einschätzung des Spielleiters.

Auch die Einführung einer weiteren Spiel- und Altersklasse jenseits der Ü50 sei eine Überlegung. „Die zweite Mannschaft des SSV Pr. Ströhen oder der Holsener SV wären bestimmt sofort dabei. Doch eine solch ältere Klasse darf nicht auf Kosten der Ü50 gehen, die sehr gut funktioniert“, betont Varenkamp.

Seinen persönlichen Abschluss der 43. Hallenkreismeisterschaften vollzog Andreas Varenkamp übrigens gemeinsam mit den Altligaspielern des FC Oppenwehe im Pr. Ströher „Speukenkieker“. Andere Mannschaften aus Levern, Rahden und Fabbenstedt feierten in der Rose-Hütte in Vehlage. Besonders spät (oder besser früh) wurde es beim TuS Stemwede, der bekanntlich zwei Kreismeistertitel zu feiern hatte. Zu fortgeschrittener Stunde seien im „Stemweder Hof“ auch noch die Oldies von Union Varl gesichtet worden – auch das zeigt: .

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