Fußball: Union Varl und Numrich beenden Zusammenarbeit am Saisonende

Gemeinsames Ziel vor der Trennung

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Nur gemeinsam geht's: Trainer Sebastian Numrich inmitten seiner Spieler, mit denen er den Klassenerhalt in der Fußball-Bezirksliga schaffen will.

Varl - Von Andreas Gerth. Erst gemeinsam den Klassenerhalt schaffen, dann jeder für sich neue Herausforderungen in Angriff nehmen: Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl und Trainer Sebastian Numrich beenden am Saisonende ihre langjährige Zusammenarbeit. Zuvor gibt es ein großes, gemeinsames Ziel.

„Wir sind überzeugt davon, mit Sebastian Numrich eine erfolgreiche Rückrunde zu absolvieren und den Klassenerhalt schaffen zu können“, betont Mario Lange. Union Varls Fußballfachwart dokumentiert damit sein Vertrauen und das des Vereins in die Arbeit des Trainers, der im fünften Jahr bei den Rot-Weißen engagiert ist und mit dem Aufstieg und zweimal erreichten Klassenerhalt in der Bezirksliga einige Erfolge vorzuweisen hat. Zur Winterpause stehen die Varler mit 14 Punkten auf einem Abstiegsplatz. „Numrich wird das schon hinbekommen“, meint Lange.

Gleichzeitig sei man in einem Gespräch mit Marco Tielbürger (Geschäftsführer Fußball) und Uli Eikenhorst (Vereinsvorsitzender) übereingekommen, die Zusammenarbeit mit dem Trainer am Saisonende ausklingen zu lassen. „Sebastian Numrich war und ist ein Glücksgriff für uns. Doch es ist an der Zeit, etwas Neues zu entdecken“, formuliert Mario Lange.

„Die Entscheidung ging vom Verein aus. Ich hätte mir vorstellen können, ein weiteres Jahr zu verlängern. Der Verein möchte lieber einen neuen Reizpunkt setzen, das ist nach fünf Jahren sicherlich nachvollziehbar“, sagt Sebastian Numrich „ohne Groll und Ärger“. Er möchte noch keinen Abgesang auf seine Person, sondern hat sich vorgenommen, die Ärmel hochzukrempeln. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Qualität im Kader vorhanden ist, um den Klassenerhalt zu schaffen. Ich traue uns zu, dass wir dieses Ziel noch einmal erreichen. Ich jedenfalls werde alles dafür tun.“

Glücklich ist Numrich mit dem Verlauf der Hinrunde allerdings nicht. Von 17 Spielen wurden nur vier gewonnen, elf Mal ging „United“ als Verlierer vom Platz. Am letzten Spieltag vor der Winterpause rutschte das Team auf Platz 15, einen Abstiegsrang. „Wir haben sicherlich keine gute Hinrunde gespielt. Einige Spiele sind deutlich zu hoch verloren gegangen, da waren wir im Vorjahr stabiler. Das Positive ist, dass wir mit 14 Punkten noch mittendrin im Geschehen sind und es in der Rückrunde selbst in der Hand haben“, bleibt der Coach optimistisch.

Nur zwei Punkte gegen

Abstiegskonkurrenten

Kurios dabei: Gegen Isenstedt, Muckum und Lohe, also die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, holten die Varler lediglich zwei Punkte, dafür wurden beispielsweise die Spiele gegen Bruchmühlen und in Quernheim, Teams auf einstelligen Plätzen, gewonnen. „Das beweist doch, dass wir das Fußballspielen im Vergleich zum Vorjahr nicht verlernt haben können. Diese Leistungen müssen wir einfach konstanter auf den Platz bekommen“, appelliert Sebastian Numrich.

Der 35-Jährige ist übrigens offen für neue Aufgaben („Nicht auf Biegen und Brechen, es muss schon passen“), doch zunächst gelte seine volle Konzentration der Aufgabe, mit Union Varl den Klassenerhalt zu schaffen. Dafür steigt man schon am 14. Januar wieder ins Training und in die Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil ein. Der beginnt für die Varler am 22. Februar mit einem Auswärtsspiel bei der SV Eidinghausen-Werste. Bis dahin sollten auch Steffen Wegehöft und Tobias Nürnberg ihre Verletzungen auskuriert haben und wieder dabei sein.

Nach dem letzten Saisonspiel am 14. Juni zu Hause gegen den VfL Theesen II will sich dann Sebastian Numrich mit dem Klassenerhalt verabschieden. „Bis dahin ist noch viel Zeit. Und bis dahin haben wir ja noch ein gemeinsames Ziel...“

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