Fußball: SSV Pr. Ströhen und SV Hüllhorst liefern sich „tierisch“ turbulente Partie

„Schwein gehabt“: Lymar trifft kurz vor Schluss zum 6:5

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Drei Spiele, sechs Punkte: Die Pr. Ströher können mit dem Saisonstart zufrieden sein.

Pr. Ströhen - Preußisch Ströhen ist am kommenden Wochenende Schauplatz der Kreistierschau. Was das mit den Kreisliga A-Fußballern des SSV Pr. Ströhen zu tun hat ? Die mussten wegen der Veranstaltung vorziehen und lieferten sich am Dienstagabend gegen den SV Hüllhorst-Oberbauerschaft ein „tierisch“ turbulentes Duell.

Beide Teams produzierten Fehler, die auf keine Kuhhaut passen. Schwein gehabt lautete das Fazit der Gastgeber, denen kurz vor Schluss mit Tor Nummer elf des Abends der Siegtreffer zum 6:5 (3:2) durch Artur Lymar gelang. Und das Benehmen der Gäste, bei denen zwei Spieler mit rot und gelb-rot vom Platz flogen, fand SSV-Coach Antonio Trucco unter aller Sau.

Die Gastgeber mussten zahlreiche Umstellungen vornehmen, mit Tim Rewald, Pascal Kropp, Luca Bollhorst, Jan Kampe, Marcel Biebusch und Jan Rewald fehlten sechs Spieler und nahezu die komplette Abwehr. „Das war auch der Grund, weshalb wir die Partie nicht in den Griff bekommen haben. Wir mussten sechs Tore schießen, um zu gewinnen. Das sagt alles“, betont Trucco.

Es wäre wahrscheinlich eine unspektakuläre Partie geworden, wenn die Pr. Ströher in der von ihnen dominierten Anfangsphase ihre Chancen genutzt hätten. „Die erste Halbzeit war wirklich stark, sowohl läuferisch als auch vom Zweikampfverhalten. Doch nach dem 1:0 haben wir den Gegner mit unseren Geschenken ins Spiel eingeladen“, moniert der SSV-Trainer, der „angesichts von fünf Gegentoren natürlich nicht zufrieden sein kann“.

Ein Lob hatte er für Jonas Hadeler übrig. Der junge Blondschopf war als Vorbereiter an mehreren Treffern der Nordkreisler beteiligt. Doch selbst nach dem 4:2 durch den satten Abschluss von Christian Spreen-Ledebur und dem 5:3 von Marcell Katt ließ der SSV Pr. Ströhen die Tür offen.

Angeführt vom überragenden Ali Ali Oglou („ihn haben wir nicht in den Griff bekommen“) schafften die Hüllhorster den Anschluss und den Ausgleich zum 5:5. Dabei blieb es bis kurz vor Schluss, ehe die Pr. Ströher in Überzahl und in Person von Artur Lymar doch noch eine Lücke fanden.

„Es wäre nicht in Ordnung gewesen, wenn die Hüllhorster für ihre Spielweise belohnt worden wären. Wir können mit sechs Punkten aus drei Spielen zufrieden sein, müssen aber aus diesem Spiel die Lehren ziehen“, so Truccos Bilanz.

Für ihn und seine Mannen geht es am Dienstag, 2. September, bei BW Vehlage weiter. Dann muss Trucco eine neue Umstellung vornehmen, denn Christopher Bänsch knickte ohne gegnerische Einwirkung um und wird etwa vier Wochen ausfallen. Ein „Pferdefuß“ an einem „tierisch“ ereignisreichen Dienstagabend.

ag

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