Fußball: TuS Stemwede macht heute Altliga-Endspieltag zum Vereinsevent

Fans, Vorfreude und drei Finalisten an Bord

+
Nach dem Halbfinale ist vor dem Endspiel: Die Stemweder mit (v.r.) Jens Grube, Rainer Kröger, Marek Boguschewski, Sven Kassen, Michael Hartmann, Savas Asan und Michael Quebe.

Stemwede - Von Andreas Gerth. Ein Verein mit drei Mannschaften in den Endspielen – das dürfte es bei den Lübbecker Fußball-Altliga-Hallenkreismeisterschaften schon sehr lange nicht mehr gegeben haben. Umso größer ist die Vorfreude beim TuS Stemwede auf den Endspieltag heute in der Lübbecker Kreissporthalle, wo die Rot-Weißen mit ihrer zweiten Ü32-Mannschaft (gegen Nachbar TuS Dielingen II), den Oldies Ü50 (gegen Titelverteidiger VfB Fabbenstedt) und der Ü32 (ebenfalls gegen den VfB Fabbenstedt) nach dem Titel greifen.

Die Planungen für den Endspieltag liefen bereits am letzten Samstag an, als die Stemweder in Hüllhorst ihre Halbfinalspiele gewannen und klar war, dass man in Lübbecke in den insgesamt fünf Endspielen dreimal vertreten ist. Noch am selben Abend teilte Stemwedes Altligaobmann Martin Lütkemeier mit, dass zum Endspieltag ein Bus für Spieler und Anhang eingesetzt wird. Der fährt heute um 11.30 Uhr am Gasthaus Stemweder Hof in Wehdem ab und hat die drei Endspielmannschaften, zahlreiche rot-weiße Fans und jede Menge Vorfreude an Bord.

„Auch unsere Jugendspieler und deren Eltern sind angesprochen worden, ob sie mitfahren möchten. Wir wollen nicht nur die älteren Fußballer mit dabei haben, sondern planen das Ganze als Vereinsevent“, erklärt Jens Grube. Der Ü32-Spieler geht außerdem davon aus, dass einige andere Stemweder Fußballfreunde separat nach Lübbecke kommen, um sich ein oder zwei Spiele gezielt heraus zu picken, weil der ganze Endspieltag doch sehr lang ist.

Bereits um 13.10 Uhr ist dort die zweite Ü32-Mannschaft an der Reihe. Torhüter Martin Lütkemeier, Andreas Weingärtner, Guido Haremsa, Henrik Wilking und Co. haben es durch einen 3:0-Sieg im Halbfinale gegen Lübbecke II ins Endspiel geschafft, wo die Rot-Weißen auf die Gelb-Blauen vom TuS Dielingen treffen. Die werden u.a. Bernd Zipfel, Olaf Hille, Gudio Sabin, Sven Hohlt und Andre Fischer aufs Feld schicken.

Eine Neuauflage des letztjährigen Endspiels gibt es bei den Oldies Ü50. Im Vorjahr unterlagen die Stemweder den Fabbenstedtern, die auch diesmal der Favorit sind. „Es sei denn es geht ins Siebenmeterschießen“, merkt Jens Grube an, der natürlich um die Qualitäten von Torhüter Rainer Kröger weiß. Stemwedes „Siebenmeterkiller“ soll nicht weniger als die letzten elf Duelle vom Punkt in Folge (!) für sich entschieden haben, so im Viertelfinale gegen Rahden und so auch im Halbfinale gegen Union Varl.

Das Duell Stemwede gegen Fabbenstedt gibt es dann noch einmal zum Abschluss des langen Altliga-Tages im Endspiel der Ü32. „Fabbenstedt hat mit Gerald Grabenkamp, Jörn Blase, Franz Stauder und anderen mehrere starke Spieler in seinen Reihen. Wir haben im Viertelfinale mit Ströhen eine sehr gute Mannschaft ausgeschaltet und brauchen uns nicht zu verstecken. Ich denke, dass die Tagesform entscheidet, wobei ich die Fabbenstedter als leichter Favorit sehe“, so Jens Grubes Einschätzung. Er überlegt übrigens noch, ob er heute in Lübbecke dabei ist, denn zeitgleich ist er zu einer Feier in Frankfurt eingeladen.

Entscheidet sich Grube für letzteres, könnte ihm eine Besonderheit entgehen: Die Wiederholung des Vorjahreserfolges von Sven Kassen. Der nämlich siegte im Vorjahr mit den Varlern im Endspiel gegen TuRa Espelkamp. „Mit seinem Wechsel nach Stemwede hat er also alles richtig gemacht“, lacht Jens Grube.

Doch egal, wie der heutige Endspieltag für die Stemweder auch laufen mag – gefeiert wird trotzdem. Zum Abschluss geht es in den Stemweder Hof in Wehdem. „Vielleicht ja mit dem einen oder anderen Pokal“, hofft Jens Grube.

Das könnte Sie auch interessieren

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

257ers reißen die Halle 7 ab

Hunde aus dem Tierheim nach Hause bringen

Hunde aus dem Tierheim nach Hause bringen

Intensives Training am Donnerstag

Intensives Training am Donnerstag

Kommentare