Fußball: Ü32 des TuS Stemwede holt zehn Punkte bei Westfalenmeisterschaft in Kaiserau

Gut verkauft und Spaß gehabt

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Die Stemweder Ü32 vor ihrem Mannschaftsbus: Dirk Nürnberger (v.r.), Michael Hartmann, Marek Boguschewski, Stefan Röttger, Sven Schander, Sven Kassen, Cord Groneweg, Jens Grube, Jan-Philipp Ehlers, Michael Quebe, Wendelin Nottbeck (es fehlt Henrik Rosengarten).

Kaiserau/Stemwede - „Wir haben uns sehr gut verkauft, und hätten wir unsere hundertprozentigen Torchancen genutzt, die wir in jedem Spiel hatten, wären wir auch noch weiter gekommen“, fasste Coach Michael Hartmann das sportliche Abschneiden der Ü32- Fußballer des TuS Stemwede bei der Westfalenmeisterschaft in Kaiserau zusammen. So holte der amtierende Altiga-Kreismeister des Fußballkreises Lübbecke zehn Punkte aus seinen sieben Gruppenspielen, musste sich dabei nur einmal geschlagen geben und beendete die Vorrunde auf Platz vier, wodurch der Einzug in die nächste Runde allerdings verpasst wurde. Trotzdem, da waren sich Michael Hartmann und die Stemweder einig, überwog das Positive: „Wir hatten einen rundum gelungenen Tag und sehr viel Spaß.“

Die Sache mit

dem Toreschießen...

Insgesamt 32 Teams hatten sich am frühen Samstagmorgen auf der Sportanlage am Sportzentrum in Kaiserau versammelt, um auf Kunstrasen den Westfalenmeister unter sich auszumachen. Dabei startete der TuS Stemwede mit einem 1:0 über GW Gelmer in das Turnier. Anschließend folgte eine Serie torloser Unentschieden. Gegen den TuS Jugendbund Niederaden, die SG Cobbenrode/Dorlar-Sellinghausen, den TSV Siegen sowie den späteren Westfalenmeister SpVg. Hagen endeten die Partien 0:0.

Was sich schon in der Hallenserie gezeigt hatte, bestätigte der TuS Stemwede auch auf dem Kleinfeld: Die Defensive der Ü32, mit dem wieder sehr gut aufgelegten Keeper Stefan „Katze“ Röttger im Rücken, war nur schwer zu knacken. Allerdings gingen die Stemweder zu fahrlässig mit ihren Torchancen um. „Bei einer Spielzeit von zehn Minuten, musst du die Dinger machen, die du auf den Fuß bekommst“, so Sven Kassen, der mit drei Treffern erfolgreichster Turniertorschütze der Stemweder wurde. „Speziell in den Spielen gegen Niederaden und Cobbenrode hätten wir mehr rausholen müssen“, moniert Kassen, der das Procedere in Kaiserau noch aus dem Vorjahr kannte, als er mit den Altherren von Union Varl bei der Westfalenmeisterschaft vertreten war.

Im vorletzten Gruppenspiel kassierten die Stemweder gegen die SpVgg. Oelde ihre einzige Turnierniederlage – durch einen Neunmeter, der Stefan Röttger vom Pfosten unglücklich an den Rücken und dann ins Tor prallte. Im letzten Spiel des Tages klappte es dann auch wieder mit dem Toreschießen. Gegen den Lüner SV stand es nach einem Doppelpack von Sven Kassen und einem Tor von Wendelin Nottbeck 3:1.

„Mit diesem Ergebnis haben wir auch unsere mitgereisten Fans besänftigt, die zuvor eine lange Durststrecke durchmachen mussten, zumindest was die Tore angeht“, so Spieler Jens Grube mit einem Augenzwinkern. Nach dem Duschen schauten sich die Stemweder noch eines der Halbfinals an, um anschließend in den Mannschaftsbus zu steigen und die Rückfahrt in die Heimat anzutreten. Den Abschluss bildete, wie schon seinerzeit nach dem Sieg bei der Kreismeisterschaft, ein Abend im Vereinsgasthaus Stemweder Hof.

jpe

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