Fußball: Marius Helmich als Neuzugang vorgestellt/Kader genießt Vertrauen

An Varler Farben erst noch gewöhnen

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Sebastian Numrich (r.) hält den Ball und große Stücke auf Marius Helmich, den vielversprechenden Neuzugang von Fußball-Bezirksligist Union Varl für die kommende Saison.

Varl - Von Andreas Gerth. Marcel Rosengarten war mutig. Beim Training von Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl trug er das Trikot der argentinischen Nationalmannschaft. Auch Marius Helmich stach heraus. Nach vielen Jahren im blau-weißen Dress des TuS Levern muss sich der einzige Neuzugang an die rot-weißen Farben der Varler erst noch gewöhnen.

„Steht ihm doch richtig gut“, kommentierte Sebastian Numrich vergnügt. Varls Coach (im fünften Jahr) hält große Stücke auf den 21- Jährigen. „Mit Marius haben wir den Spieler bekommen, den wir haben wollten.“

Der schnelle und torgefährliche Helmich (zwölf Tore in der vergangenen Saison bei A-Liga-Absteiger TuS Levern) wird im Kader der Varler auch nicht als Mittelfeldspieler aufgeführt, sondern als Angreifer. „Wir wollen zunächst einmal die Vorbereitung abwarten und dann entscheiden, auf welcher Position er am wertvollsten ist“, hält es Numrich wie „Jogi“ Löw.

In die Vorbereitung auf ihre dritte Bezirksliga-Saison sind die Varler mit 21 Spielern gestartet, darunter Daniel Pöttker, Lars Meier und Tobias Rüter aus der zweiten Mannschaft. „Alle können sich anbieten“, hält Sebastian Numrich die Tür offen. So auch für Dominik Wehbrink, der verletzungsbedingt die letzte Saison verpasste, nun aber „wieder voll dabei ist“.

Im Vergleich zur vergangenen Saison tauchen zwei Namen nicht mehr im Kader auf. „Der Trainer muss jetzt altersbedingt bei uns in der vierten Mannschaft spielen“, lacht Varls Sportlicher Leiter Mario Lange. Zudem ist Sven Kassen (32) als Spielertrainer zum TuS Stemwede gewechselt und der einzige Abgang. „Der Schnitt liegt jetzt bei 24 Jahren“, erläutert der 35-jährige Varler Coach, der darin kein Problem sieht. „Wir haben junge Spieler, die sich weiterentwickelt haben und in dieser Saison einen weiteren Schritt machen können. Wir haben drei Punkte mehr geholt als im ersten Bezirksligajahr, gegen Preußen Espelkamp gewonnen und gegen Holsen gepunktet und gezeigt, dass wir angekommen sind in dieser Klasse. Deshalb hat der Kader unser vollstes Vertrauen“, betonen Numrich und Mario Lange.

Gestern nun wurde die Staffeleinteilung veröffentlicht, wobei sich die Varler erneut in einer 18er-Staffel (mit vier Absteigern) zu behaupten haben. „Es wird noch einmal schwerer für uns, weil die Liga ausgeglichener geworden ist. Mit Eidinghausen und Isenstedt kommen zwei starke Aufsteiger dazu. Im Gegensatz zur vergangenen Serie sehe ich keine Mannschaft, die nach unten abfällt“, meint Numrich. Er und seine Mannen konnten in der vergangenen Serie erst am letzten Spieltag aufatmen, und „der Klassenerhalt ist auch diesmal unser primäres Ziel“.

Mut und Selbstvertrauen (wie Marcel Rosengarten mit seinem Trikot beim Training) werden die Varler also auch diesmal brauchen.

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