Fußball-Kreispokal: TuS Dielingen und VfB Fabbenstedt ziehen ins Finale ein

Kreisligisten stellen Favoriten ein Bein

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Der VfB Fabbenstedt stellte Landesligist Preußen Espelkamp erfolgreich ein Bein.

Dielingen/Fabbenstedt - Von Melanie Russ. Sie wollten sich gegen den zwei Klassen höher spielenden TuS Tengern gut präsentieren. Das ist dem Fußball-Kreisligisten TuS Dielingen gestern Abend im Halbfinale des Kreispokals gegen den Landesligisten mehr als eindrucksvoll gelungen. Der Kreisligist beherrschte Tengern über weite Strecken des Spiels und zog völlig verdient mit 4:1 nach Verlängerung ins Pokalfinale ein. Eine Überraschung gab es auch im zweiten Spiel des Abends. Kreisligist VfB Fabbenstedt besiegte den favorisierten Landesligisten FC Preußen Espelkamp 1:0 (0:0).

Der TuS Tengern kam etwas besser in die Partie und hatte gleich zu Beginn mehrere gute Torchancen. Bereits in der sechsten Minute setzte sich Yasin Köse im Fünf-Meter-Raum gegen zwei Dielinger Verteidiger und Torwart Daniel bei der Hake durch, kickte den Ball dann aber gegen den Pfosten. Besser machte es Max Rahmöller in der 14. Minute. Er platzierte den Ball mit einem satten Schuss ins obere Eck.

Doch Dielingen ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und setzte Tengern zunehmend unter Druck. Dass sich die Hausherren viel vorgenommen hatten, wurde spätestens in der zweiten Halbzeit deutlich. Dielingen kam mit Volldampf aus der Kabine und hatte schon in der 46. Minute die erste Großchance. Christian Wüppenhorst netzte nach Zuspiel von Andre Sporleder ein, der Schiedsrichter-Assistent entschied jedoch auf Abseits. Vier Minuten später war Stefan Lekon fünf Meter vor dem Tor völlig frei, schlug jedoch am Ball vorbei. In der 63. Minute machte er es besser. Eine scharfe Hereingabe von Ricardo da Costa verwandelte er direkt zum hochverdienten Ausgleich.

Tengern kam im zweiten Durchgang zu keiner nennenswerten Torchance mehr und hatte Glück, dass die Dielinger so verschwenderisch mit ihren Chancen umgingen. Das war dann auch der einzige Kritikpunkt, den Spielertrainer Tom Westerwalbesloh anzubringen hatte. „Wir hätten den Sack schon in der zweiten Halbzeit zumachen müssen.“ Abgesehen davon war er mit dem „Sahnetag“ rundherum zufrieden. Die Tore in der Verlängerung erzielten Marco Stagge (107.), Christian Wüppenhorst (113.) und Stephan Heidemann (116.).

Auch der FC Preußen Espelkamp wurde seiner Favoritenrolle nicht gerecht. Zwar hatten die Adlerträger schon in der dritten Minute die erste Großchance, doch alles in allem fiel ihnen gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Fabbenstedter nicht viel ein. „Wir haben konzentriert gespielt und alles gegeben“, fasste VfB-Trainer Jens Gerdom das Erfolgsrezept zusammen. Und ein bisschen Glück sei wohl auch dabei gewesen, gab er zu. Ende der ersten Halbzeit hatten die Fabbenstedter allerdings erstmal Pech, als Felix Droste einen Ball an den Pfosten setzte. In der 76. Minute zappelte der Ball dann aber doch im Espelkamper Kasten. Torschütze war Dennis Kahre.

Die beiden Kreisligisten treffen im Finale, das traditionell am 3. Oktober ausgetragen wird, aufeinander.

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