Fußball-Kreisliga A: Tabellenführer nutzt leichtes Auftaktprogramm zu Traumstart/Vehlage, Gehlenbeck und VfB Gewinner des Spieltages

Diesmal lässt Dielingen die Konkurrenz hinterherhecheln

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Zwei Siege in Folge verbucht: Toni Trucco braucht beim SSV nicht mehr ganz so ernst zu schauen.

Lübbecke - In der vergangenen Saison hechelte der TuS Dielingen hinterher, im Endeffekt vergeblich. Diesmal hat es der Spielplan der Fußball-Kreisliga A mit den Nordkreislern wesentlich besser gemeint. Jetzt sind sie es, die mit sechs Siegen in sechs Spielen vorgelegt haben und die am vergangenen Sonntag patzende Konkurrenz hinterherrennen lassen. Der Tabellenführer hat die Gunst der Stunde zu einem Traumstart genutzt, die schweren Gegner kommen allerdings erst noch.

„Wir sind total zufrieden“, grinste Trainer Wolfgang Hagedorn am Sonntag nach dem 6:0 in Oberbauerschaft. An selber Stelle hatten die Dielinger in den Vorjahren Federn gelassen, diesmal reichten konzentrierte 45 Minuten zu einem erstaunlich souveränen Sieg. „Wir wussten um die Qualität der Dielinger, doch wir haben sie nicht in den Griff bekommen“, gestand BWO-Trainer Jan Kleine-Beek ein. Schon nach fünf Minuten führte der Gast mit 2:0, der anschließend in Person von Torhüter Thorben Klöcker den Anschlusstreffer verhinderte und BWO nicht zurück ins Spiel kommen ließ. Nach dem 3:0 war es dann ein Selbstläufer.

Letzteres dürfte für den weiteren Saisonverlauf in der Kreisliga A nicht gelten. Am Sonntag spielt Dielingen zu Hause gegen Aufsteiger SV Börninghausen, danach kommen die dickeren Brocken mit TuS Tengern II (auswärts), TuSpo Rahden (Do. 15. Oktober), SC Isenstedt, VfL Frotheim und TuS Gehlenbeck. Bis dahin können Kapitän Stefan Lekon und Co. die Momentaufnahme genießen.

Zu den Favoriten hatte man eigentlich auch den SC Isenstedt gezählt, doch der patzte am Sonntag auf eigenem Platz gewaltig. „Vehlage hat verdient gewonnen“, gab ISC-Trainer Axel Krüger nach dem überraschenden 0:3 ehrlich zu. Seine Mannschaft besaß mehr Ballbesitz, ohne daraus Zwingendes produzieren zu können. Zielstrebiger und cleverer gingen die Vehlager um Kapitän Vitali Klunk zu Werke, die nun auf den TuS Gehlenbeck treffen.

ISC ohne Trainer

Axel Krüger

In den kommenden Wochen werden die Isenstedter übrigens ohne ihren Trainer auskommen müssen. Krüger unterzieht sich einem geplanten Eingriff am Knie, für ihn übernehmen Co-Trainer Sven Müller und Christian Gieselmann.

Die zweite Niederlage in Folge gab es für den FC Lübbecke. Im Derby zeigte sich der TuS Gehlenbeck sehr gut auf die Lübbecker um Michael Swierczewski vorbereitet und blieb beim 2:0 erstmals in dieser Saison ohne Gegentor. „Christian Lömker war ein wichtiger Rückhalt für uns“, hob Trainer Christoph Kämper hervor. Mit dem zweiten Dreier in Folge und Platz sieben sieht es bei den Gehlenbeckern nun schon wesentlich angenehmer aus, die Lübbecker hingegen verloren neben den Punkten auch ihren Antreiber Adam Szych mit einer Roten Karte.

Zu den Gewinnern des Spieltags darf sich auch der VfB Fabbenstedt zählen. Erst drei Wochen ist es her, da schob Trainer Rainer Mannel nach dem 0:6 gegen TuRa ordentlich Frust. Zwei Spiele und sechs Punkte später ist die Welt beim VfB wieder in Ordnung. „Wir waren immer am Drücker und haben uns viele Chancen herausgespielt. Das hat die Mannschaft sehr gut gemacht“, lobte Mannel nach dem 1:0 gegen den TuSpo Rahden. Für die Fabbenstedter eine willkommene Vorlage für das nun folgende Derby beim VfL Frotheim – für Aufsteiger TuSpo Rahden hingegen der Beweis, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Mehr als über die erste Niederlage wird sich Spielertrainer Martin Neumann über die gelb-rote Karte kurz vor Spielende gegen Lars Wellpott ärgern, denn damit ist der 19- Jährige, der bislang immer von Beginn an spielte, für das Derby gegen TuRa Espelkamp gesperrt.

Vier Gegentore kassiert und trotzdem gewonnen – das Heimspiel des SSV Pr. Ströhen am Sonntag gegen Türk Gücü besaß zumindest für die Zuschauer hohen Unterhaltungswert. Trainer Toni Trucco hätte es beim 6:4 lieber ein bisschen ruhiger gehabt, doch auch bei ihm überwog im Endeffekt die Freude über den zweiten Sieg in Folge. „Das sollte

Trucco: „Dürfen ihm

nicht zu viel zumuten“

für Ruhe und Selbstvertrauen sorgen“, so Truccos Hoffnung, bevor es für ihn und seine Mannen am Sonntag beim FC Lübbecke weitergeht. Zwei Tore gingen dabei auf das Konto des erst 17-jährigen Florian Kröger, doch Einsätze des talentierten A-Jugendspielers sollen nicht zur Gewohnheit werden. „Wir dürfen ihn nicht verheizen und wollen ihm nicht zu viel zumuten“, betont der SSV-Coach. Mit dessen Bruder Tobias (drei Tore) hat Trucco ja noch einen anderen „Goalgetter“ mit einem sehr guten Lauf.

ag

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