Fußball-Kreisliga A: Mehmet Aylak möchte FC Lübbecke in die Top 5 führen

„Und wir wollen auch vorne mit dabei sein“

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Zahlreiche Neuzugänge und ehrgeizige Ziele: Lübbeckes neuer Trainer Mehmet Aylak (hintere Reihe v.r.) mit Arthur Paul, Artur Raabe, Mahmut Salin, Michael Swierczewski sowie (unten v.l.) Salomon Bonilla, Waldemar Feer und Anil Kaya.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Im Gespräch mit den Pressevertretern soll Mehmet Aylak seine Titelfavoriten nennen. „SC Isenstedt als Absteiger aus der Bezirksliga und TuS Dielingen“, antwortet der neue Trainer des FC Lübbecke und hält kurz inne. „Ja, und wir wollen auch vorne mit dabei sein.“

Führt der Weg an die Tabellenspitze der Fußball-Kreisliga A in der kommenden Saison an der Obernfelder Allee vorbei? Ganz so weit will der neue Lübbecker Coach und Nachfolger von Philipp Knappmeyer dann doch nicht nach vorne preschen. „Wir wollen schönen Fußball spielen und die Zuschauer an den Platz holen. Aber ganz oben angreifen wollen wir nicht“, betont Aylak und wird konkret: „Wir wollen unter die ersten fünf. Solche Ziele muss man sich setzen, sonst ist man nicht ehrgeizig.“

Swierczewski im Sturm,

Mahmut Salin im Tor

Zum Pressegespräch haben der 29-Jährige und Fußballfachwart Gerd Blase die neuen Spieler dazu geholt, entsprechend gut gefüllt ist der Raum. Acht der neun Neuzugänge haben Platz genommen, nur David Ghebre fehlt. Darunter Michael Swierczewski, der sich nach 13 Toren für den VfB Fabbenstedt (2011/2012) und 19 für Türk Gücü Espelkamp (2012/2013) für zwei Jahre nach Rödinghausen verabschiedet hatte, und Mahmut Salin, einen der wohl besten Torhüter der Kreisliga. Ob dieser Mix beim FC Lübbecke, dem Vierten der Vorsaison, passt? „Ich kenne die meisten der neuen Spieler. Mit ihnen und den anderen haben wir eine gestandene Kreisliga A-Mannschaft, wobei ich Disziplin und Ehrgeiz in den Vordergrund stelle“, so Mehmet Aylak vielsagend.

Nach seinem letzten Engagement bei Türk Gücü Espelkamp hatte Aylak zwei Jahre pausiert, bringt aber konkrete Vorstellungen mit an seine neue Wirkungsstätte. „Die Mannschaft ist sehr gut im defensiven Bereich gewesen, jetzt möchte ich versuchen, mehr nach vorne spielen zu lassen, ohne die Defensivarbeit zu vernachlässigen. Wir haben 20 Spieler im Kader, die ich kennenlernen und auf verschiedenen Positionen einsetzen möchte. Doch ich kann jetzt schon sagen, dass wir in jedem Spiel für ein Tor gut sein werden.“

„Ich denke, dass der Kader stark genug ist, um in der Kreisliga A unter den ersten fünf oder sechs zu landen. Druck, ganz oben mitspielen zu müssen, haben wir aber nicht“, pflichtet Gerd Blase dem neuen Lübbecker Coach bei. Blase freut sich, dass die zweite Mannschaft den Klassenerhalt in der Kreisliga B gepackt hat und dort nun unter der Regie von Thomas Köhn das Auffangbecken für Spieler der Ersten bildet.

Interessant wird es noch einmal zum Ende des Gesprächs. Mehmet Aylak, der früher für die U19 Arminia Bielefelds in der A-Junioren-Bundesliga spielte und später bei Preußen Espelkamp und dem TuS Tengern aktiv war, wird gefragt, ob er nur als Trainer oder auch als Spieler beim FC Lübbecke auflaufen wird. „Vielleicht“, antwortet er und grinst.

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