Fußball-Kreisliga A: Hüllhorster vergeben ersten Matchball zum Klassenerhalt/Meister ISC gewinnt auch in Vehlage

Levern siegt, die Hoffnung bleibt

+
Lief wieder einmal heiß: Torjäger Alexander Koch schnürte gestern einen Dreierpack beim Isenstedter Derbysieg in Vehlage.

Lübbecke - Von Michael Meier. Wird der Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga A etwa doch noch einmal spannend? Während der SV Hüllhorst gestern beim SuS Holzhausen mit 0:6 unter die Räder kam, gewann der TuS Levern sein Heimspiel gegen den VfB Fabbenstedt mit 3:2 und verkürzte den Rückstand zu den Hüllhorstern auf drei Zähler. Derweil lässt sich der SC Isenstedt auch durch die vielen Feierlichkeiten nicht vom Siegen abhalten. Bei BW Vehlage gewannen die Isenstedter beim 5:2 auch ihr 14. Rückrundenspiel.

TuS Levern – VfB Fabbenstedt 3:2 (3:2). Der TuS Levern hat den ersten Matchball des SV Hüllhorst abgewehrt. Auch wenn die Fabbenstedter in den 90 Minuten mehr vom Spiel hatten, so war Levern einfach eiskalt in der Chancenverwertung. Bereits in der fünften Minute traf Marius Helmich mit einem tollen 25-Meter-Schuss zur Führung. Die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Nach schönem Zuspiel von Gerald Grabenkampf schloss Jeremy Schapowalsky zum 1:1 (9.) ab. In der 21. Minute war es wiederum Helmich, der VfB-Keeper Malte Grabenkamp umspielte und dann humorlos zur erneuten Führung der Gastgeber „einnetzte“. Kurios dann das 3:1. Zunächst konnte Grabenkamp parieren, doch von der Latte prallte der Ball genau auf den Kopf von Marcel Neugebauer, der nur noch einnicken musste (37.). Jetzt war wieder der VfB an der Reihe. Schapowalsky vollstreckte per Strafstoß zum 2:3, und kurz darauf gab es den nächsten „Elfer“ für die Fabbenstedter. Ralf Langenberg sah zudem wegen absichtlichen Handspiels die rote Karte. Diesmal trat Daniel Sawatzky zum Strafstoß an und scheiterte an Frank Rodenbeck. Auch den folgenden „Eckball-Wirbel“ der Gäste überstand die Binder-Elf ebenso erfolgreich wie die zweiten 45 Minuten. Und so lebt im Stiftsort weiter das Prinzip Hoffnung.

TuRa Espelkamp – BSC Blasheim 0:0. Die TuRaner müssen nach dem Remis gegen Blasheim um den zweiten Platz bangen. „Es war sicherlich unser schlechtestes Saisonspiel. Halt typischer Sommerfussball“, meinte Klaus Schmitz nach der Partie. Die beste Chance zum Siegtreffer hatte Tobias Pauls zwei Minuten vor dem Ende, als er aus kurzer Distanz an BSC-Torwart Sascha Klusmeier scheiterte.

TuS Tengern III – BW Oberbauerschaft 3:4 (2:0). Ein torreiches Derby sahen die Zuschauer in Tengern. Dabei schienen die Hausherren zunächst auf der Siegerstraße, denn durch Tore von Daniel Kröger (5.) und Sascha Knicker (37.) führten sie zur Pause verdient mit 2:0. Die Kräfteverhältnisse änderten sich im zweiten Durchgang. In der 52. Minute markierte Kevin Wölfer das 1:2 und zehn Minuten später traf Jan Kuschnereit zum 2:2. Zwar ging Tengern durch Patrick Knappmeyer postwendend (63.) wieder in Führung, doch Marcel Becker war ebenfalls nur drei Minuten später mit dem 3:3 zur Stelle. Während bei den Gastgebern die Kräfte nachließen, hatte BWO noch zuzusetzen. Den Siegtreffer erzielte Christian Bartelheimer in der 77. Minute.

VfL Frotheim – FC Lübbecke 3:0 (3:0). „Bei den Lübbeckern war die Luft raus und dennoch haben wir die beste erste Halbzeit seit langem gezeigt“, freute sich VfL-Coach Holger Sarres über den Sieg gegen den Tabellenvierten. Alle drei Tore fielen in den ersten 45 Minuten. Zunächst traf Sebastian Bollmeier in der 18. Minute zum 1:0, David Simonyan legte fünf Minuten später das 2:0 nach und Marvin Stierle war in der 39. Minute für den 3:0-Endstand verantwortlich. Im zweiten Durchgang gab es noch jeweils einen Aluminiumtreffer auf beiden Seiten.

Türk Gücü Espelkamp – TuS Dielingen 0:6 (0:1). Durch den Kantersieg können die Dielinger wieder aus eigener Kraft den zweiten Platz erreichen. In einer verteilten ersten Halbzeit traf Stephan Heidemann bereits nach fünf Minuten zur Führung. Acht starke Minuten reichten den Nordkreislern dann, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Christian Wüppenhorst mit einem Doppelpack (50., 53.) und Orhan Akti (58.) schraubten das Ergebnis auf 4:0 in die Höhe. In der Schlussphase legten Patrik Ferreira Da Costa (86.) und nochmals der überragende Wüppenhorst (90.) zum 6:0 nach.

BW Vehlage – SC Isenstedt 2:5 (0:4). Der Meister will die Rückrunde offenbar mit der optimalen Punktausbeute zu Ende bringen. Auch im „kleinen Derby“ in Vehlage ließ der ISC nichts anbrennen. Bereits zur Pause war die Wiese gemäht, denn durch den Dreierpack von Alexander Koch (5., 11., 37.), sowie einem verwandelten Strafstoß von Christian Gieselmann (20.) führten die Gäste zur Pause schon mit 4:0. Als dann Sebastian Vogt kurz nach der Pause zum 5:0 (50.) nachlegen konnte, war die Partie endgültig entschieden und Isenstedt konnte wieder in den Feiermodus zurückschalten. Durch Gerhard Penner (64.) und Dominik Fröhner (76.) konnten die Vehlager passend zum Sportfest auch ihren Zuschauern ein wenig Grund zum Jubeln geben.

SuS Holzhausen – SV Hüllhorst/Oberbauerschaft 6:0 (2:0). „Mit dem Platzverweis gegen uns war die Partie entschieden“, berichtete Hüllhorsts Trainer Enrico Held. Zu diesem Zeitpunkt (35.) führten die Holzhauser durch Tore von Sascha Ludwig (29.) und Leonard Pieper (34.) schon mit 2:0. Hielten die Hüllhorster zunächst noch mit, so brachen in der zweiten Halbzeit alle Dämme. Marc-Henrik Finke (51.) legte zum 3:0 nach, danach folgte die „Show“ des Andre Koch. Einen lupenreinen Hattrick (53., 68., 86.) servierte Koch dem Holzhauser Anhang im letzten Heimspiel der Saison. „Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert, mit den sechs Gegentoren war Hüllhorst noch gut bedient“, freute sich Jörg Bohlmann, der in der Schlussphase ebenfalls noch eingewechselt wurde, trotz aller Anstrengungen seiner Mitspieler aber nicht mehr zum Torerfolg kam.

SSV Pr. Ströhen – HSC Alswede 2:2 (0:1). „Die erste Halbzeit war ja fast schon Arbeitsverweigerung“, war Ströhens Coach Toni Trucco mächtig sauer über die Darbietung seines Teams. So führte der Absteiger aus Alswede durch Fabian Barlach zur Pause mit 1:0 (22.). In der zweiten Halbzeit kam zwar mehr Druck ins Ströher-Spiel, dennoch jubelten zunächst wieder die Gäste über Samet Cengiz' Treffer zum 0:2 (60.). Mit einer Niederlage wollten sich die Gastgeber dann aber wohl doch nicht von ihren Zuschauern verabschieden. Der eingewechselte Artur Lymar (66.) und Tim Rewald in der Schlussminute sicherten den Nordkreislern zumindest einen Zähler im letzten Heimspiel.

Dschungelcamp 2017: Tag fünf im Busch in Bildern

Dschungelcamp 2017: Tag fünf im Busch in Bildern

DHB-Auswahl im Schongang ins WM-Achtelfinale

DHB-Auswahl im Schongang ins WM-Achtelfinale

Werder-Training am Dienstag

Werder-Training am Dienstag

Hochgeschlossen ist das neue Sexy

Hochgeschlossen ist das neue Sexy

Kommentare