Fußball-Kreisliga A: TuS Gehlenbeck mit Trainer Christoph Kämper im Aufwind/21 Mannschaften im Spielbetrieb/„Wir sind wieder da“

Ehemals untergehendes Schiff hat die Segel gesetzt

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Vor dem renovierten Vereinsheim: Dirk Henning (hintere Reihe v.l.), Volkan Ac, Hannes Brune, Trainer Christoph Kämper, Betreuer Norbert Diller sowie (vorne v.l.) Robin Seidel, Duncan Whyte, Oliver Wehmeyer und Luka Rolfs.

Gehlenbeck - 21 Mannschaften im Spielbetrieb, davon eines als Aufsteiger in der Frauen-Bezirksliga und ein zweites Damenteam als Unterbau. Auch die A-Junioren feierten in der vergangenen Saison den Kreismeistertitel. Dazu das renovierte, schmucke Vereinsheim am Sportplatz als Mittelpunkt des Vereinslebens. „Wir sind wieder da“, betont Christoph Kämper und meint damit nicht nur die von ihm trainierten Senioren in der Fußball-Kreisliga A, sondern den gesamten TuS Gehlenbeck.

„Es ist noch gar nicht so lange her, da hat man mir gesagt, ich könne mir die Anrufe bei anderen Spielern sparen. Gehlenbeck galt als untergehendes Schiff“, erzählt Christoph Kämper und kann mittlerweile darüber lachen. Am Freitagabend stellten er, Dirk Henning und Betreuer Norbert Diller sechs neue Spieler vor, davon vier aus der Kreismeister-A-Jugend, Oliver Wehmeyer als Rückkehrer vom VfB Fabbenstedt und Volkan Ac vom BSC Blasheim – der Sportplatz am Lerchenweg ist zu einer interessanten Adresse geworden.

„Wir sind jetzt wesentlich gefestigter“, ergänzt Kämper, und ein wenig Stolz schwingt mit in den Ausführungen des Trainers, dessen Amtsantritt 2012 den Aufschwung bei den Rot-Weißen nicht unwesentlich beeinflusste. Kämper: „Wir haben einen größeren Kader und fast ausschließlich Gehlenbecker Jungs in unseren Reihen. Alles Spieler, auf die wir setzen. Und wir sind sehr erpicht darauf, diesen Weg weiter zu gehen.“

Dieser eingeschlagene Weg führte die erste Mannschaft 2013/2014 raus aus der Kreisliga B und wieder hoch ins Kreisoberhaus, wo in der vergangenen Spielzeit auf Anhieb ein siebter Platz erreicht wurde. Zurückrudern möchte Kämper nun nicht mehr. „Nein, mit den unteren Tabellenregionen sollten wir nichts mehr zu tun bekommen. Unser Wunsch ist ein einstelliger Tabellenplatz, wobei ich die fußballerische Entwicklung der Mannschaft über den Tabellenplatz stelle“, betont der Gehlenbecker Coach.

Mitnehmen auf diesem Weg möchten die Gehlenbecker ihre zweite Mannschaft. „Sie ist ambitioniert und soll mittelfristig in der Kreisliga B spielen“, erklärt Dirk Henning, der zusammen mit Michael Ramroth die Fäden in der Fußballabteilung zieht. Die Reserve bekommt zur neuen Saison mit Frank Zapatka und Wolfgang Stöckmann ein Trainerduo, die A-Jugend übernimmt Holger Langer. Das Frauenteam um Trainer Uwe Dreckmeier vertritt den Fußballkreis Lübbecke in der Bezirksliga. Das ehemals untergehende Schiff hat die Segel gesetzt.

ag

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