Fußball-Kreisliga A: Frotheims Trainer Sarres nach 0:5 mächtig bedient

Dielingen hadert mit Chancenauswertung

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Spielertrainer Tom Westerwalbesloh besorgte die Dielinger Führung und ärgerte sich später über die zuhauf vergebenen Torchancen.

Wehdem - Bereits nach dem fünften Spieltag lässt sich sagen, dass eins ganz bestimmt nicht aufkommt in der Fußball-Kreisliga A: Langeweile. Das gilt sowohl in Sachen Titelrennen, als auch bei den jeweiligen Partien. Knapp vier Tore fallen im Durchschnitt pro Spiel. Kein schlechter Wert. Auch wenn das Tabellenbild natürlich verzerrt, fällt auf, dass der amtierende Vizemeister TuRa Espelkamp eher in den Startblöcken steckengeblieben ist. Einen ähnlichen Fehlstart konnten am Sonntag zumindest der VfB Fabbenstedt und BW Vehlage erst einmal abwenden. Beiden gelang der erste Saisonsieg.

Tom Westerwalbesloh hockte nach dem Schlusspfiff im Mittelkreis und diskutierte mit Betreuer Heinfried Beneker über den Spielverlauf. In einem waren beide einer Meinung: Die Chancenverwertung war schlecht. „Am Ende müssen wir mit dem 1:1 sogar zufrieden sein“, so Dielingens Spielerstrainer Westerwalbesloh.

Dabei hatten die Nordkreisler die Möglichkeit gehabt, frühzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. „Wir haben nicht dominiert, aber hatten dennoch die klareren Torchancen. Diese haben wir nicht verwertet und dadurch Tengern immer mehr aufgebaut und am Ende förmlich um das Gegentor gebettelt“, ärgerte sich der Dielinger. Zum tragischen „Held“ wurde im Dielinger Team Torwart Daniel Bei der Hake, der sich beim Ausgleichstor den Ball sehr unglücklich mehr oder weniger selbst ins Tor legte. Zuvor hatte Bei der Hake mit einigen ganz starken Paraden den Ausgleich verhindert. Auch deshalb gab es von Westerwalbesloh keinen Vorwurf. „Er hat uns am Ende den Punkt gerettet.“

Wie dicht Glück und Pech im Sport manchmal beisammen liegen, wurde beim Ausgleichstreffer des TuS Tengern II deutlich. Nach seinem Schuss hatte Jannik Korte schon mit der Aktion abgeschlossen. Korte hatte den Kopf vor Enttäuschung schon in seinen Händen begraben, als er mitbekam, wie Florian Hartmann vor ihm jubelnd abdreht. Irgendwie hatte der Ball doch den Weg über die Linie gefunden.

Danach kannte der Jubel bei den Kleeblättern keine Grenzen. Auch die beiden Trainer Thorsten Schmidt und Kai Sander waren nicht mehr zu halten. Das am Ende sogar noch ein Sieg im Bereich des Möglichen war, lag aus Sicht von Schmidt auch an den größeren Kraftreserven. „Wir hatten am Ende einfach mehr Luft“, so Schmidt.

VfL Frotheims Trainer Holger Sarres war nach der 0:5-Klatsche mächtig bedient. „Vielleicht haben sich einige von den ersten beiden Spielen etwas blenden lassen. Wir haben jetzt drei Niederlagen am Stück kassiert. Das Spiel gegen Vehlage hat hoffentlich allen die Augen geöffnet“, so Sarres.

„Mit einem solchen Ergebnis habe ich nicht gerechnet“, war auch Heinrich Dyck sehr überrascht über den glatten Sieg in Frotheim. „Wir hatten zwar immer noch eine gute Mannschaft auf dem Feld, doch wir mussten mit drei Spielern starten, die angeschlagen waren.“ Bereits Mitte der ersten Halbzeit mussten die Vehlager zwei Mal wechseln. Als dann auch noch Isaak Peters in der Halbzeitpause signalisierte, dass es nicht mehr weiter geht, brachte Dyck mit Alexander Weiß sogar den Ersatztorwart als Feldspieler.

Der Pokalfinaleinzug hat den VfB Fabbenstedt scheinbar beflügelt. Zumindest gelang den Fabbenstedtern beim glücklichen 1:0-Sieg in Pr. Ströhen der erste Saisonsieg. „Man muss ehrlich sagen, dass es eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel war. Spielerisch war das heute von uns nicht so prickelnd. Wir haben hinten sicher gestanden und keine Fehler gemacht“, so Jens Gerdom. Auch SSV-Trainer Toni Trucco hatte sich eigentlich schon auf ein Remis eingestellt. „Es war kein schönes Spiel. Diese Niederlage müssen wir uns selbst ankreiden.“

Schon vor dem Spiel hatte Hüllhorsts Coach Enrico Held kein gutes Gefühl. „Wir haben mit einer absoluten Notelf gespielt. Es haben gleich sechs Stammspieler gefehlt“, so Held. Dennoch hatten die Hüllhorster die Partie in der ersten Halbzeit komplett im Griff. „Wir sind einfach fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen und sind dafür dann in der zweiten Halbzeit bestraft worden“, so Held. Nicht freuen dürfte den Trainer aber die Tatsache, dass mit Ali Ali Oglou ein weiterer Spieler für längere Zeit nicht zur Verfügung stehen wird. Wegen Mitspielerbeleidigung sah der Hüllhorster Führungsspieler die rote Karte.

mm

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