Fußball-Kreisliga A: TuS Dielingen will am Nimbus der Unbesiegbarkeit kratzen

Bohlmann hält den Ball flach

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Bezeichnend für die gesamte Partie: TuRas Thomas Epp kann sich gegen die Holzhauser nicht durchsetzen.

Wehdem - Der SuS Holzhausen arbeitet weiter fleißig am Nimbus der Unbesiegbarkeit. Die Bahndamm-Elf feierte am Wochenende ihren saisonübergreifend zwölften Sieg in einem Meisterschaftsspiel der Fußball-Kreisliga A. Lediglich im Pokal unterlag sie dem VfB Fabbenstedt. Im 13. Spiel unternimmt der TuS Dielingen den nächsten Versuch, dieser beeindruckenden Serie ein Ende zu setzen. Wollen die Dielinger um den Aufstieg mitspielen, ist ein Sieg gegen Holzhausen Pflicht. Denn der Rückstand beträgt bereits neun Punkte.

Trotz des Startrekords hält Holzhausens Trainer Jörg Bohlmann den Ball flach. „Acht Siege zum Start, so etwas hat es beim SuS Holzhausen noch nicht gegeben. Aber die Sache ist absolut mit Vorsicht zu genießen. Mehr Ausfälle darf es einfach nicht geben“, spricht Bohlmann die Ausfälle von Dominik Zielke, Jan-Hendrik Titkemeyer, Lars Pollert, Michael van Brakel und dem gesperrten Martin Lidke an, die den ohnehin kleinen Kader weiter dezimierten.

Während Holzhausen auf der Welle des Erfolgs schwimmt, hadert TuRa Espelkamp mit der eigenen Offensive, die in dieser Spielzeit längst nicht so erfolgreich ist wie in der Vergangenheit. Auch beim SuS waren die Alt-Espelkamper die überlegene Mannschaft, schafften es aber nicht, den Ball ins Tor zu bringen. „Es ist momentan wie verhext. Wir dominieren die Spiele, machen aber vorne die Dinger einfach nicht weg“, ärgerte sich TuRa-Coach Klaus Schmitz. Wie Holzhausen hatte auch TuRa mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Neben Paul Unrau und Friedrich Lechner fehlten Frederik Rüter und Malte Klasing. „Wir mussten in der Abwehr ganz schön umstellen. Dafür haben wir erstaunlich wenig zugelassen“, so Schmitz.

Mit dem TuS Dielingen erwartet Holzhausen am Sonntag ein anderes Kaliber. Die Elf von Spielertrainer Tom Westerwalbesloh konnte beim 4:0-Sieg gegen Türk Gücü Espelkamp Kräfte sammeln für das Spitzenspiel. „Wir haben 20 Minuten richtig Gas gegeben, und das hat die Partie entschieden. In unserer Lage war ein Sieg hier aber auch Pflicht“, so Westerwalbesloh.

Jetzt gilt die volle Konzentration Holzhausen. „Das wird bestimmt ein echter Hammer. Wir fiebern diesem Spiel entgegen. Holzhausen hat sich bislang keine Blöße gegeben.“ Westerwalbesloh weiß genau um die Bedeutung des Spiels. „Wir haben zwar ein Spiel weniger, aber auch schon neun Punkte Rückstand. Die gilt es erst einmal aufzuholen.“ Pünktlich zum Spitzenspiel wird Christian Wüppenhorst nach seiner Rotsperre zurückkehren.

Ein deutliche Duftmarke im Kampf um den Aufstieg hat auch der TuS Tengern II hinterlassen. Dessen 6:1-Sieg über den SSV Pr. Ströhen war zumindest in der Höhe überraschend. „Das hatten wir uns wesentlich enger vorgestellt. Aber es war schön zu sehen, dass die Mannschaft genau die Dinge umgesetzt hat, die wir im Training erarbeiten“, freute sich Tengern-Trainer Kai Sander.

Mächtig angesäuert war dagegen Pr. Ströhens Übungsleiter Toni Trucco. Vor allem die vielen individuellen Fehler brachten den Trainer auf die Palme. „Gegen Tengern II kann man sicherlich verlieren, aber nicht so. Besonders in der ersten Halbzeit sind uns Sachen passiert, die nicht einmal in der Jugend vorkommen“, ärgerte sich Trucco. Es war bereits die vierte Niederlage in Folge. „Viele hatten uns vorher zugetraut, dass wir vielleicht oben mitspielen können. Aber es ist völlige Träumerei. Platz neun bis elf ist realistisch“, so Trucco.

Dass Freud und Leid im Sport oft dicht beisammen liegen, musste der SV Hüllhorst-Oberbauerschaft am Sonntag erfahren. Als Tobias Gerullis gegen seinen alten Klub in der 88. Minute zum 2:1 für den SVHO getroffen hatte, wähnten sich die Hüllhorster beim Gastspiel in Gehlenbeck auf der Siegerstraße. Doch in der Nachspielzeit holte Henning von der Ahe die Hüllhorster mit seinem Tor wieder aus den Träumen. „Sicherlich gehen wir eher mit hängenden Köpfen nach Hause. Wir hätten gerne die drei Punkte mitgenommen, aber die Mannschaft hat eine Reaktion gezeigt und darauf bin ich stolz“, lobte SVHO-Trainer Enrico Held.

Mit einem blauen Auge ist der Tabellenzweite BW Oberbauerschaft davon gekommen. Erst in letzter Sekunde wurde der erste Heimsieg unter Dach und Fach gebracht. Und auch Trainer Daniel Bönker wusste nicht so richtig, wie dieser Sieg zustande gekommen war. „Keine Ahnung. Eigentlich kamen wir in der zweiten Halbzeit nicht für ein Tor in Frage und dann stochert Patrick Brosend den Ball über die Linie. Es war ein ganz, ganz schmutziger Sieg.“

Eine bittere 0:3-Heimniederlage kassierte der BSC Blasheim. Ein überragender Felix Droste machte mit seinem lupenreinen Hattrick letztlich den Unterschied aus. „Enttäuscht bin ich nur vom Ergebnis. Eigentlich waren wir gut im Spiel und haben wenig zugelassen. Der Doppelschlag hat uns das Genick gebrochen“, meinte Jens Gudehus nach der Niederlage.

mm/mer

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