Fußball-Kreisliga A: TuS Dielingen nach Aufholjagd in die Zwangspause/Knappmeyer lobt seinen „zähen Polen“

Dem Tabellenführer auf den Pelz gerückt

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Philosophieren schon über die nächste Saison: Wolfgang Hagedorn und Dielingens Vereinsvorsitzender Wilhelm Beneker (l.).

Dielingen - Dem Tabellenführer bis auf einen Punkt auf den Pelz gerückt – nach dem Geschmack des TuS Dielingen könnte die Aufholjagd in der Fußball-Kreisliga A am liebsten sofort weitergehen. Doch Pustekuchen: Nach dem 3:1-Heimsieg am Sonntag gegen TuRa Espelkamp steht für den Tabellenzweiten eine zweiwöchige „Zwangspause“ an, ehe es am Dienstag, 31. März, mit dem Heimspiel gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen TuS Tengern II weitergeht.

„Die Siege gegen Hüllhorst und TuRa waren umso wichtiger, weil wir jetzt zwei Spiele Pause haben. Wir haben es geschafft, Holzhausen unter Druck zu setzen, jetzt sind sie an der Reihe“, grinst Tom Westerwalbesloh. Er und seine Dielinger präsentierten sich am Sonntag vor den Augen des zukünftigen Dielinger Trainers Wolfgang Hagedorn sehr konzentriert und ließen den Gegner quasi zu keinem Zeitpunkt ins Spiel kommen.

„Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Wir hätten die Konter etwas konsequenter zu Ende spielen können, um früher Ruhe zu haben, doch ansonsten gibt es nicht viel zu kritisieren“, lobt der Spielertrainer. Er und seine Mannen können sich nun anschauen, was Tabellenführer Holzhausen in seinen nächsten Spielen in Blasheim und Oberbauerschaft zustande bringt.

Ganz andere Sorgen hat der Dielinger Rainer Mannel bei TuRa Espelkamp. „Durch Schichtarbeit vieler Spieler ist es schwierig, ein geregeltes Training hinzubekommen. Wir haben am Sonntag Spieler aus der ersten, zweiten und dritten Mannschaft eingesetzt, weil mehrere aus dem Kader der ersten in den Reservemannschaften aushelfen“, berichtet Mannel. Auch er und die TuRaner gehen nun in eine Pause, ehe mit TuS Tengern II und FC Lübbecke zwei dicke Brocken warten.

Beim FC Lübbecke freut sich Spielertrainer Philipp Knappmeyer derweil über Adam Szych, „den zähen Polen“. Szych war am Sonntag beim 4:0-Erfolg gegen Hüllhorst der überragende Akteur, obwohl er aus dem Spiel zuvor eine genähte Risswunde im Oberschenkel mitgenommen hatte. „Er war noch etwas vorsichtig in den Zweikämpfen, aber auch mit 70 oder 80 Prozent kann er Spiele für uns entscheiden“, betont Knappmeyer. „Wir wussten, dass Hüllhorst in der Defensive und vor allem bei Standards Probleme hat, das haben wir nutzen können.“

Einen kleinen Dämpfer gab es für den SSV Pr. Ströhen. Durch die 1:2-Heimniederlage gaben die Blau-Weißen den sechsten Tabellenplatz an den TuS Gehlenbeck ab, „der bei uns verdient gewonnen hat“, wie SSV-Coach Toni Trucco ehrlich einräumt. „Wir haben nach dem 1:0 den Faden verloren und nur noch reagiert statt selber das Spiel zu machen. Die Gehlenbecker waren im Mittelfeld immer einen Schritt und hatten mehr Biss“, moniert Trucco. Das soll im nächsten Spiel am Sonntag beim SV Hüllhorst besser werden.

Zufrieden war natürlich Gehlenbecks Trainer Christoph Kämper. „Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Ich denke, dass hat man unserer Mannschaft auch angemerkt“, lobt Kämper den engagierten Auftritt, den Verteidiger Patrick Hölscher als zweifacher Torschütze vergoldete. „Uns fehlt ein echter Stürmer, also musste es unser Innenverteidiger machen“, lacht Kämper.

ag/pr

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