Fußball-Kreisliga-A steht in den Startlöchern / Sieben Mannschaften mit neuen Trainern

TuSpo für eine Überraschung gut

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Trotz überragender Leistung blieb dem TuS Dielingen in der Vorsaison der ganz große Sprung verwehrt, weil Meister SuS Holzhausen noch einen Hauch stärker war. Angesichts namhafter Abgänge wird es Dielingen schwer fallen, diese Leistung zu wiederholen.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. 16 statt 14 Mannschaften, zwei statt ein Absteiger und vielleicht auch wieder mehr Betrieb im Titelrennen: Die Teams der Lübbecker Fußball-Kreisliga-A werden an diesem Wochenende von der Leine gelassen! Sieben Vereine (FC Lübbecke, Türk Gücü, BSC Blasheim, VfL Frotheim, TuS Dielingen, TuRa Espelkamp und VfB Fabbenstedt) gehen mit neuen Trainern auf Punktejagd. Was von den 16 Kandidaten (in alphabetischer Reihenfolge) zu erwarten ist, zeigt unsere Vorschau. Auch wir lassen zum Saisonstart die Bälle rollen.

Aus begrenzten Mitteln viel herausholen, damit hat sich Sebastian Numrich in Varl ein kleines Denkmal gesetzt – doch ob das auch in Blasheim klappt? Dort hat Numrich nach dem Abschied von Kapitän Hake ein Team der Namenlosen übernommen. Zudem präsentierte sich der BSC im Vorjahr heim- und offensivschwach. Zu viele Baustellen, auch für Numrich. • Ball

Ein bewährtes Trainerteam mit Matthias Huth und Stefan Krämer, die Unterstützung des schwarz-gelben Anhangs, die Euphorie eines Aufsteigers und der höherklassig erfahrene Routinier Daniel Nenneker – das sind die Trumpfkarten des Neulings, der als Dritter der Kreisliga B das Glück des Tüchtigen hatte. Das und noch ein bisschen mehr werden die Eggetaler in die Waagschale legen müssen, um nicht gleich wieder runter zu müssen. • • Bälle

Aufgrund der namhaften Abgänge (Westerwalbesloh, Bei der Hake, Engin) waren für den Vizemeister eigentlich nur drei Bälle vorgesehen. Den • • • • Ball verdiente sich das Team um Spielertrainer Wolfgang Hagedorn mit dem taktisch imponierenden Auftritt im Westfalenpokal gegen Wiedenbrück. Doch eine starke Defensive – siehe Vorsaison – wird allein nicht reichen. Vorne ist der TuS nach der Verletzung von Seibel allerdings (zu) dünn besetzt.

Vom Kumpel zum Trainer: Willi Rogalsky bekommt bei seinem Heimatverein die Chance, als Trainer einzusteigen. Kein leichter Job, denn die goldenen Jahre in Alt-Espelkamp sind vorbei. Der Kader ist dünn geworden, überragende Spieler fehlen. Rogalsky muss bei seinem Debüt mit • • Bällen vorlieb nehmen.

Die Espelkamper konnten von Glück reden, dass es in der Vorsaison nur einen Absteiger gab. Diesmal müssen sie zwei hinter sich lassen. Das geht nur, wenn Esposito und Budde vorne treffen und Ali Oglou den Laden zusammenhält – Abstiegskandidat mit • Ball

Viel junges Gemüse und nur ein paar Geschmacksverstärker wie Dyck, Grabenkamp, Droste und Kapitän Schmidt – der neue Trainer Rainer Mannel wird tief in sein Rezeptbuch greifen müssen, um daraus eine schmackhafte Suppe zu zaubern. Vielmehr sollte man sich in Fabbenstedt sorgen machen, dass in Sachen Klassenerhalt nichts anbrennt. • • Bälle

Das zarte Pflänzchen Euphorie werden die neuen Trainer Christoph Meyhoff und Florian Haase zu Saisonbeginn gut pflegen müssen. Auf den VfL wartet ein hammerhartes Auftaktprogramm mit BWO und drei Auswärtsspielen in Folge in Tengern, Isenstedt und Gehlenbeck. „Wenn es schlecht läuft, haben wir schon am fünften Spieltag Druck“, macht sich Haase nichts vor. Im Laufe der Saison wird sich der VfL seine • • • Bälle aber verdienen.

Im Handy könnte man jetzt einfach das Symbol mit dem Daumen nach oben wählen. So jedenfalls sieht die Entwicklung bei den Rot-Weißen aus, die nach der Rückkehr ins Kreisoberhaus auf Anhieb Platz sieben belegten und nun den nächsten Schritt unter der Regie von Christoph Kämper machen wollen. Gespannt darf man in diesem Zusammenhang auf einen jungen Spieler wie Luca Rolfs sein. Der letztjährige Kapitän der Kreismeister-A-Jugend steht für die Ausrichtung des Vereins – dafür Daumen hoch und • • • Bälle.

Fußballspielen können die Isenstedter. Die Frage ist vielmehr: Spielt der Kopf mit? „Die Mannschaften in der Kreisliga A werden uns weh tun wollen, darauf müssen wir uns in jedem Spiel aufs Neue einstellen“, weiß Trainer Axel Krüger schon, was ihm und dem Bezirksligaabsteiger blüht. Namen wie Radtke, Koch, Vogt, Bajohr und Gieselmann klingen für Kreisligaverhältnisse noch immer richtig gut. Doch nur wenn die Isenstedter ihre Qualitäten auf den Platz bekommen, gibt es zu den • • • • Bällen den fünften Meister-Ball dazu.

Durchaus beeindruckt verließen die Pressevertreter die Obernfelder Allee nach der Vorstellung der Neuzugänge. Einige bekannte Namen wie Torjäger Michael Swierczewski und Torhüter Mahmut Salin zog Mehmet Aylak aus dem Hut. Auch Aylak ist neu bei den Grün-Weißen und will im Vergleich zu seinem Vorgänger offensiver spielen lassen. Wenn das klappt, schicken wir den • • • Bällen noch einen hinterher.

„Hecht im Karpfenteich“, wie Isenstedts Sportlicher Leiter Rolf Halwe meint, oder doch nur ein Goldfisch mit großen Augen? BWO wird von vielen zum erweiterten Kreis der Titelanwärter gezählt. „Wenn die anderen sagen, dass es unangenehm ist, gegen uns zu spielen, habe ich nichts dagegen“, sagt Daniel Bönker lachend. Der B-Lizenzinhaber und Trainerkollege Jan Kleine-Beek haben den Verein vom Berg zur Nummer zwei in Hüllhorst gemacht und den Kader mit mehreren guten A-Junioren verbreitert – dafür gibt es • • • • Bälle.

Die Erinnerungen an die vergangene Rückrunde würde SSV-Trainer Toni Trucco am liebsten aus seinem Gedächtnis löschen. Sie taugen höchstens als Motivation, es diesmal besser zu machen. Doch das wird gar nicht so einfach, da die Konkurrenz stärker geworden ist und die Ströher ein Problem auf der Torhüterposition mit in die Saison nehmen – deshalb nur • • Bälle.

Isenstedts Trainer Axel Krüger traut dem Aufsteiger eine Überraschung zu – wir auch! Die junge Truppe mit den Eckpfeilern Kamolz, Hagemann, Heidemann, Groß und Neumann besitzt genug Potenzial, um eine Klasse höher nichts mit dem Abstieg zu tun zu bekommen. Mehr noch: An guten Tagen kann der TuSpo auch den Favoriten unangenehm werden. Letzteres vielleicht ja schon zu Saisonbeginn gegen Tengern II und Isenstedt: • • • Bälle

Das wird schwer. Der Aufsteiger aus dem Südkreis hat mit Ausnahme von Spielertrainer Christoph Kuhlmann keine überragenden Einzelspieler in seinen Reihen und muss übers Kollektiv kommen. Vorne könnten die Tore von Arne Merschel helfen – trotzdem nur • Ball.

Hinter der Landesligamannschaft steht in Tengern ein Team voll mit Talenten. In der vergangenen Saison reichte das, um lange oben mitzuspielen und zu Rang drei. Wichtiger als der Tabellenplatz ist den Trainern Kai Sander und Thorsten Schmidt jedoch die Ausbildung ihrer Spieler. Deshalb werden beide nicht begeistert sein, dass mehrere Talente des letztjährigen A-Jugend-Bezirksligateams nun andere Trikots tragen: • • • • Bälle

Der Wunsch nach einer ruhigen Saison erfüllte sich für Trainer Heinrich Dyck bei der Generalprobe im Pokal schon mal nicht. Dort gab es den ersten Platzverweis (Marcel Löwen). Ruhig wird es wohl auch in dieser Saison nicht in Vehlage, zumal die Blau-Weißen personell nicht auf Rosen gebettet sind und diesmal tief unten reinrutschen könnten: • • Bälle

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