Fußball: Kein übliches Saisonziel – Sarres wünscht sich höhere Trainingsbeteiligung beim VfL

„Das können die Jungs ruhig lesen“

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Ein Routinier und Jungspunde: Frotheims Trainer Holger Sarres (v.r.) stellt Marvin Straube, Tim Wullbrandt, Philip Kulp, Danny Nitschke und Christian Meier vor.

Frotheim - Aufstieg, Klassenerhalt die Vorjahresplatzierung verbessern – das sind die üblichen Saisonziele bei den Fußball-Kreisligisten. Nicht so beim VfL Frotheim, dort hat Trainer Holger Sarres ein anderes Anliegen: „Wir müssen die Trainingsbeteiligung erhöhen, ansonsten brauchen wir uns über höhere Ziele gar nicht erst zu unterhalten.“

, schiebt Sarres hinterher. Der langjährige VfL-Coach („es ist das siebte Jahr, aber manchmal muss ich schon selber überlegen“) war mit dem Abschneiden in der vergangenen Saison zufrieden. „42 Punkte und Platz sieben, das ist absolut okay.“ Und auch, was die kommende Spielzeit in der Fußball-Kreisliga A angeht, ist Holger Sarres „grundsätzlich positiv gestimmt.“ Nur die „schlechten Trainingsbedingungen“, die schmecken ihm partout nicht.

„Wenn es uns gelingt die Beteiligung im Training zu erhöhen, werden sich alle anderen Dinge automatisch verbessern“, betont der frühere Dützener und meint damit nicht zuletzt das Defensivverhalten. „Wir hatten bis jetzt ein Testspiel gegen Dützen II, das endete 4:4 und sagt einiges über unser Spiel aus. Vorne sind wir dünn, aber nach wie vor gut besetzt, hinten müssen wir uns verbessern.“

Mithelfen, dies umzusetzen, soll natürlich Christian Meier. Der gestandene Verteidiger mit Landesliga- und Bezirksliga-Erfahrung ist auf der Zielgeraden seiner aktiven Laufbahn vom TuS Tengern in seinen Heimatort zurückgekehrt. „Er bringt unseren Altersdurchschnitt durcheinander“, flachst der Coach, der sich von Meier „mehr Ruhe und Ordnung“ in der Abwehr erhofft.

Mit Danny Nitschke vom TuS Gehlenbeck konnte ein junger Stürmer geholt werden, zudem gibt es beim VfL „endlich wieder Nachschub aus der A-Jugend“, wie Sarres betont. Abgänge gibt es keine, doch studienbedingt werde David Simonyan kürzer treten müssen, „und das wäre für uns eine Schwächung“, erklärt Sarres.

In den vergangenen Jahren feierte man in Frotheim Aufstiege oder zitterte um den Klassenerhalt in der Bezirksliga. „Deshalb war der Verlauf der letzten Saison wohltuend für die Nerven“, lacht Holger Sarres. Dafür sprang beim VfL die zweite Mannschaft von Marco Kütemann und Paul Kowalczyk in die Bresche und sorgte mit dem Aufstieg in die B-Liga für das emotionale Highlight. In der kommenden Saison wäre Trainer Holger Sarres schon zufrieden, wenn mehr Leute zum Training kämen.

ag

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