Fußball: Kein Dielingen-Jäger in Kreisliga A in Sicht/Mannel-Team von der Rolle

Torfabrik TuS Gehlenbeck freut sich auf Tabellenführer

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Trainer der Torfabrik: Christoph Kämper.

Lübbecke - Von Andreas Gerth. Torfabrik TuS Gehlenbeck gegen Tabellenführer TuS Dielingen: Der Fußball-Freund kann sich schon mal die Hände reiben beim Blick auf den nächsten Spieltag in der Kreisliga A. Die Gehlenbecker betrieben beim erneut torreichen 4:2 gegen Tengern II beste Eigenwerbung für das Heimspiel am kommenden Sonntag, Dielingen steht nach einem 1:1 in Isenstedt weiter mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung an der Spitze. Da der Tabellenzweite VfL Frotheim in Rahden und damit zum vierten Mal in Folge nicht gewinnen konnte, ist ein echter „Dielingen-Jäger“ vorerst nicht in Sicht.

„Trotzdem war es für uns ein Schritt nach vorne“, stellte das Frotheimer Trainerduo Christoph Meyhoff und Florian Haase nach dem 0:0 beim Aufsteiger in Rahden klar. Meyhoff fehlte den Gästen als wichtiger Spieler aufgrund der fünften gelben Karte, die Rahdener mussten ebenfalls auf ihren Spielertrainer Martin Neumann (Hand-OP) verzichten, was sich auf beiden Seiten bemerkbar machte – Kampf war Trumpf, zarte spielerische Ansätze wurden weggegrätscht. Leidtragender der intensiv geführten Partie war der Frotheimer Stürmer Tim Wullbrandt, er wurde mit der Befürchtung, eine schwere Knieverletzung erlitten zu haben, zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Der TuS Gehlenbeck muss derzeit auf seinen erfahrenen Torwart Christoph Lömker verzichten, doch dafür sprang am Sonntag der junge Marcin Heider zwischen den Pfosten umher und in die Bresche. Nach dem 4:2- Erfolg gegen Tengern II erhielt Heider, der tags zuvor im in dieser Saison noch ungeschlagenen Gehlenbecker C-Liga-Team spielte und beim 2:2 gegen Alswede als Eigentor-Schütze auftaucht, ein Sonderlob von Trainer Christoph Kämper. Vor allem, als die Gäste nach dem 2:3-Rückstand noch einmal alles in die Waagschale warfen, sei Heider zur Stelle gewesen, so Kämper.

Damit setzten seine Mannen Tengerns Siegesserie (fünf Spiele, 15 Punkte) ein Ende und gleichzeitig weiteres Ausrufezeichen, was die Torstatistik betrifft: Wenn Gehlenbeck spielt, fallen die meisten Tore! Sechs sind es im Schnitt, wobei die Anzahl der Gegentore Kämper nicht immer schmecken

„Auf Gehlenbeck

bin ich gespannt“

dürfte. „Wie sich die Mannschaft in das Spiel reingebissen hat, war schon beeindruckend. Aufgrund unserer Leistung in der zweiten Halbzeit war der Sieg dann auch verdient“, erklärt der Coach, der sich mit dem Tabellenfünften nun auf den Spitzenreiter freuen darf.

„Auf Gehlenbeck bin ich gespannt“, schickt auch Wolfgang Hagedorn einen ersten Gruß. Der neue Trainer scheint bei den Dielingern sehr gut zurechtzukommen. Von 30 bislang möglichen Punkten ließen seine Mannen nur fünf liegen, zwei davon am Samstag beim 1:1 in Isenstedt, doch unzufrieden war Hagedorn mit der Ausbeute keineswegs. „Isenstedt ist eine gute Mannschaft mit Qualität. Wir hatten sie gut im Griff und waren vielleicht auch etwas näher am Siegtreffer. Doch in diesen Spielen muss man auch mal clever sein und sich mit weniger zufrieden geben.“

Ähnlich sah es Christian Gieselmann beim ISC. „Wir wollten Dielingen beschäftigen und uns nicht nur hinten rein stellen. Das ist uns gelungen.“ Der Interimstrainer (zusammen mit Sven Müller) war gut vorbereitet, er und seine Mannen ließen die Dielinger Offensivkräfte Pieper und Schmidt nicht zur Entfaltung kommen. „Wir haben konzentriert und diszipliniert gespielt. Außerdem hat mir gefallen, wie wir auf den 0:1-Rückstand reagiert haben“, hob Gieselmann hervor.

Beim TuS Dielingen gab am Samstag Ali-Jakob Döpke sein Startelfdebüt. Der Innenverteidiger hatte mit einer hartnäckigen Adduktorenverletzung zu tun und durfte nun erstmals von Beginn an ran. Damit dürfte der Konkurrenzkampf im Kader des Tabellenführers noch ein wenig größer geworden sein. Hagedorn standen am Samstag sechs Ergänzungsspieler zur Verfügung, nur Vedat Akti fehlte. Aufgrund von Schichtdiensten und Studium könnte es am Donnerstag im Nachholspiel gegen den TuSpo Rahden (19.30 Uhr) aber schon wieder anders aussehen.

Arg unten reingerutscht ist der VfB Fabbenstedt. Das 0:4 am Sonntag im Duell der Nachbarvereine gegen BW Vehlage war schon die fünfte Niederlage in Folge für das Team von Rainer Mannel. Ihm fehlen zur Zeit mit Torwart Tristan Doempke, Verteidiger Daniel Dyck und Stürmer Felix Droste drei wichtige Kräfte. Am Sonntag wartet nun das Kellerduell gegen den Vorletzten BW Oberbauerschaft.

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