Fußball: SC Isenstedt und Union Varl können mit Punkt im Derby leben

Umarmungen und ein gemeinsames Bierchen

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Unentschieden im Kräftemessen: Die Trainer Axel Krüger und Sebastian Numrich können mit dem Remis im Derby leben. Varls Torschütze Jens Meier schaut zu.

Isenstedt - Die Spieler klatschten sich nach dem Schlusspfiff ab und standen wenig später am Isenstedter Vereinsheim bei einem Bierchen zusammen. Die Trainer Axel Krüger und Sebastian Numrich hatten sich zuvor freundschaftlich umarmt und für den weiteren Saisonverlauf viel Glück gewünscht.

Mit dem 1:1 am Sonntag im Derby der Fußball-Bezirksliga zwischen dem SC Isenstedt und der SpVg. Union Varl konnte man in beiden Lagern leben.

„Ich denke, dass das Ergebnis und der Punkt für beide okay sind“, lautete die Einschätzung von ISC-Trainer Axel Krüger. Nicht großartig anders hörte es sich bei Sebastian Numrich an. „Wir brauchen jeden Punkt. Mit dem in Isenstedt können wir leben“, betonte der Coach der Varler.

Er hatte kurz vor Schluss in Tobias Rüter einen zweiten Stürmer gebracht, um aus dem 1:1 vielleicht doch noch einen Dreier zu machen. „Letztlich haben wir uns aber keine zwingenden Chancen mehr herausarbeiten können. Das war in der ersten Halbzeit besser“, so Numrich, der nach dem Abpfiff um eine positive Bewertung des Unentschiedens beim direkten Konkurrenten bemüht war. „Wir haben hinten sehr wenig zugelassen. Das ist ja auch eine Qualität, auf die wir aufbauen können.“

In diesem Zusammenhang dürfte Numrich eine Szene in der Schlussphase des Spiels vor Augen gehabt haben. Der schnelle ISCler Frederik Freye war in aussichtsreicher Position freigespielt worden, doch Varls Verteidiger Marvin Koch lief ihn ab und entschied diesen wichtigen Zweikampf für sich. Eine gute Abwehrarbeit werden die Varler auch am nächsten Sonntag benötigen. „Das wird ungleich schwerer“, so Numrich mit Blick auf das Heimspiel gegen Preußen Espelkamp.

Der SC Isenstedt hat dann auf dem Kunstrasenplatz des SV Häger anzutreten. Doch nicht der Gegner, sondern die eigene Mannschaft bereitet dem Trainer Kopfzerbrechen. Krüger gehen nämlich die Verteidiger aus. Gegen Varl bot er Mittelfeldspieler Christian Gieselmann in der Innenverteidigung an der Seite von Benedikt Schwarz auf, und „Gisi“ löste die Aufgabe hervorragend. Mit Blick auf eine Knieverletzung von Tim Hageböke, der zur Halbzeit ausgewechselt wurde, könnte es schon die nächste, neue Baustelle beim Aufsteiger geben.

„Ich würde einigen Spielern wie Andy Bajohr gern mal eine Pause geben, doch das geht nicht, weil wir kaum noch wechseln können“, klagt Axel Krüger.

Krüger: „Können

kaum noch wechseln“

Auch deshalb war er am Sonntag nicht böse darüber, dass es nur zu einem Remis reichte, „obwohl wir eigentlich drei Punkte eingeplant hatten.“

Beim FC Preußen Espelkamp ist vor dem Derby bei Union Varl ein wenig Regeneration angesagt, da einige Spieler angeschlagen sind. Torjäger Watschagan Harutjunjan hat Nackenbeschwerden, Benjamin Rossel laboriert an einer Bänderdehnung im Knie. „Wir werden es ein wenig ruhiger angehen lassen, damit die Frische zurückkehrt“, erklärt Trainer Uwe Korejtek, der beim 1:0-Sieg gegen den FC Muckum einzig und allein mit der mangelnden Chancenauswertung haderte.

In Varl erwarte seine Mannschaft das nächste Geduldsspiel. „Wir müssen in der Defensive weiter kompakt stehen wie in den vergangenen Spielen. Unsere Chancen bekommen wir garantiert“, so Korejtek.

ag

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