Fußball: TuS Dielingen Sieger im Stemwederberg-Pokal 2014/Gastgeber FC Oppenwehe erst im Finale unterlegen

Kleiner Schritt auf Weg zum Saisonziel

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Mediengruppe Kreiszeitung

Oppenwehe - Kapitän Markus Wessel nahm den Pokal von Organisator Uwe Brockschmidt entgegen, anschließend stellte sich der TuS Dielingen zum Mannschaftsbild auf: Es waren die erwarteten Szenen am Ende des Stemwederberg-Pokals 2014 in Oppenwehe. Doch bevor der als Favorit ins Rennen gegangene Lübbecker A-Ligist jubeln konnte, hatte er im über 45 Minuten ausgetragenen Finale ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Die Mannschaft von Gastgeber FC Oppenwehe verteidigte das 0:0 mit Glück und Geschick und gab sich erst im Elfmeterschießen geschlagen.

„Es war ein Spiel auf ein Tor“, berichtete Dielingens Spielertrainer Tom Westerwalbesloh. Doch entweder standen ihm und seinen Mannen Pfosten und Latte im Weg oder Oppenwehes gut aufgelegter Torhüter.

Die dickste Chance vergab Christian Wüppenhorst vom Elfmeterpunkt, nachdem Marco Stagge von FCO-Spielertrainer Vedat Seyhan gefoult worden war. Im anschließenden Elfmeterschießen bewiesen dann die Dielinger die besseren Nerven. Alle angetretenen Schützen trafen, während auf Seiten der Oppenweher Siegfried Giesbrecht am Tor vorbeischob. „Nach der holperigen Anfangsphase haben wir ordentlich gestanden und es den Dielingern nicht einfach gemacht. Sie haben am Ende verdient gewonnen, doch kampflos sollten sie den Pokal ja nicht mitnehmen“, so Oppenwehes Coach Vedat Seyhan.

Für die Dielinger war es ein erster, kleiner Schritt auf dem Weg zum Saisonziel. „Ohne unseren Gegnern die Qualität absprechen zu wollen, war das sicherlich noch nicht der Maßstab für die Saison. Wir werden in der Liga noch auf ganz andere Mannschaften treffen“, weiß Dielingens Trainer Tom Westerwalbesloh den Erfolg im Stemwederberg-Pokal realistisch einzuordnen. Gleichwohl nehme er das Erfolgserlebnis („eine gute Sache für die Moral der Truppe“) natürlich gerne mit.

Im ebenfalls über 45 Minuten ausgetragenen Halbfinale hatte seine Mannschaft einen 2:0-Sieg gegen den SV Friesen Lembruch verbuchen können. Tore von Stefan Lekon und Christian Wüppenhorst sicherten dem TuS Dielingen das souveräne Weiterkommen.

Im anderen Halbfinale musste das Elfmeterschießen entscheiden, und hier hatte der FC Oppenwehe gegen den TuS Stemwede das bessere Ende für sich. Unzufrieden war Stemwedes Trainer Sven Kassen jedoch keineswegs. Seine Mannschaft habe in den 45 Minuten gegen den B-Liga-Konkurrenten eine richtig gute Leistung geboten, der einzig die Belohnung in Form eines Torerfolges versagt blieb.

„Das war ein ganz anderer Auftritt als am Mittwoch. Wir haben zielstrebig nach vorn und über die Außen gespielt, das sah phasenweise richtig gut aus. Nur haben wir es leider versäumt, das Tor zu machen, die Chancen dafür waren da“, fasste Sven Kassen zusammen, der dabei nicht zuletzt Jascha Rybak eine ansprechende Leistung bescheinigte.

pr/ag

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