Fußball: Lob für TuS Dielingen nach 0:6-Niederlage im Westfalenpokal

„Dielinger haben uns das Leben schwer gemacht“

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Shakehands vor dem Spiel, hier mit den Dielingern Ephraim Pieper (v.r.), Samet Uslu und Christian Wüppenhorst.

Dielingen - Von Andreas Gerth. Die erste gefährliche Szene vor dem gegnerischen Tor hatte der TuS Dielingen, doch am Ende kam es, wie erwartet: Mit 0:6 (0:2) unterlage der Lübbecker Kreisligist dem fünf Klassen höher in der Regionalliga West spielenden SC Wiedenbrück – für die Gastgeber ein kurzer, aber auch spannender Ausflug im Westfalenpokal.

„Die Dielinger haben alles rausgehauen, was sie drin hatten. Sie haben uns das Leben in der ersten Halbzeit schwer gemacht“, so das anerkennende Lob für den Außenseiter von Wiedenbrücks Trainer Alfons Beckstedde. Seine in der Regionalliga nach zwei Spieltagen noch ungeschlagene Mannschaft musste gestern Abend immerhin 34 Minuten lang auf den ersten Treffer warten.

„Der Elfmeter zum 0:1 war ärgerlich. Unser Trainer sagt ja, es war keiner“, grinste der Dielinger Marcus Wessel nach der Partie. Ein vermeintliches Foul von Dielingens neuem Spielertrainer Wolfgang Hagedorn ahndete Schiedsrichter Daniel Beck mit einem Strafstoß, den Kamil Bednarski eiskalt verwandelte. Der mit taxierten 150000 Euro Marktwert wertvollste Spieler der Wiedenbrücker legte nur 120 Sekunden später zum 0:2 nach, doch zuvor hatten die Dielinger glänzend dagegengehalten.

Der Kreisligist agierte hervorragend organisiert, verschob, kämpfte und ließ dem Favoriten kaum eine Lücke – und er hatte die erste brenzlige Szene der Partie, als Wiedenbrücks Torhüter gegen Marco Stagge zu spät kam und ihn abräumte. Weeke sah gelb, durfte zurück in den Kasten und sah wie Andre Sporlder den Freistoß über den Kasten setzte.

In der zweiten Halbzeit war es dann der erwartete Spielverlauf. Bei Dielingen ließen die Kräfte nach und der Regionalligist erhöhte sein Torkonto. „Ich habe vorher gesagt, dass sechs Tore das Maximum sind, das haben wir geschafft“, konnte Dielingens Coach Wolfgang Hagedorn nach dem Schlusspfiff lachen.

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