Fußball: Bilanz der drei heimischen Bezirksligisten fällt unterschiedlich aus

Aufstiegsanwärter, frecher Neuling und ein Sorgenkind

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Mit Aufsteiger Holzhausen auf gutem Weg: Jörg Bohlmann.

Lübbecke - Der FC Preußen Espelkamp hegt berechtigte Titelchancen. Aufsteiger SuS Holzhausen steht über dem Strich. Nur Union Varl macht Sorgen, denn mit lediglich acht Punkten befindet sich die Mannschaft von Trainer Philipp Knappmeyer in akuter Abstiegsgefahr. So sieht die Bilanz der drei heimischen Fußball-Bezirksligisten nach dem ersten Saisonteil aus.

Die Saison begann mit einer Enttäuschung, denn das Auftaktspiel bei Union Minden ging verloren. Anschließend berappelte sich das Team von Trainer Uwe Korejtek jedoch und arbeitete sich kontinuierlich in die Spitzengruppe der Tabelle vor. Insgesamt stehen vier Niederlagen auf dem Konto. „Das sind gefühlt zwei zu viel, doch immerhin haben wir im ersten Saisonteil unsere Ansprüche untermauern können. Und nach der Winterpause wollen wir versuchen, gut in den zweiten Teil zu kommen“, betont Trainer Uwe Korejtek, der nach dem Weggang von Till Wriedt mit Dorian Beil einen neuen Torhüter zu integrieren hatte.

Dorian Beil als

Torhüter integriert

Inzwischen hat sich das gesamte Defensivverhalten stark verbessert. Woran es bei den Adlerträgern hapert, ist nach wie vor das konstruktive Spiel nach vorne sowie die oftmals mangelnde Chancenverwertung. Verlässlich hat bislang nur Watschagan Harutjunjan getroffen (13 Mal), während Neuzugang Roman Esanu zu Beginn überzeugte, dann aber durch Knieprobleme zurückgeworfen wurde. Erfreulich ist beim Tabellendritten der Hinrunde die Entwicklung von Dennis Schmidt, der in seinem ersten Seniorenjahr viele Spielanteile erhalten hat.

Zwischen den Jahren sollen bei den Espelkampern die wichtigen Personalentscheidungen getroffen werden, wie Vereinspräsident Dr. Oliver Vogt mitteilte. Dabei geht es unter anderem darum, ob der am Saisonende auslaufende Vertrag von Trainer Uwe Korejtek verlängert werden soll. Außerdem geht es auch um einige Spieler, deren Vereinbarungen ebenfalls im Sommer enden. „Wir werden versuchen, unsere Titelchance wahrzunehmen“, verspricht Uwe Korejtek totales Engagement in der Rückrunde.

Der Saisonstart des Neulings verlief furios, denn die Truppe Jörg Bohlmanns startete mit viel Euphorie und vier Dreiern in Folge. Die junge Mannschaft begeisterte mit unbekümmertem Offensivspiel. Doch in der Folge wurden die Probleme in der Defensive sichtbar, so dass es zuletzt fünf Niederlagen in Folge setzte. Der Aufsteiger überwintert auf Platz zwölf der Tabelle.

„Natürlich hätten wir gerne den einen oder anderen Zähler mehr geholt, doch die erreichten 18 Punkte sind doch ganz ordentlich“, sagt Trainer Jörg Bohlmann, der mit einem kleinen Kader auskommen muss. Deshalb freute er sich darüber, dass der Langzeitverletzte Martin Lidke im zweiten Saisonteil zu einer echten Alternative werden kann. „Uns war zwischenzeitlich die Leichtigkeit der ersten Begegnungen abhanden gekommen“, hat Jörg Bohlmann festgestellt.

Der neue Varler Trainer Philipp Knappmeyer, der einige Male selbst mitspielte, kann mit dem Abschneiden im ersten Saisonteil nicht zufrieden sein – erst acht Punkte stehen auf der Habenseite. Das ist gleichbedeutend mit dem vorletzten Tabellenplatz bei sieben Punkten Rückstand zum rettenden Ufer.

„Immer wenn wir in der Innenverteidigung mit Marcel Rosengarten und Marvin Koch aufgelaufen sind, haben wir gepunktet“, ist eine seiner wichtigsten Erkenntnisse. Nach einem katastrophalen Start mit sieben Niederlagen stabilisierten sich die Varler im Defensivbereich. Knappmeyer, der großen Wert auf defensive Disziplin legt, hält weiterhin an seiner Spielidee fest und berichtet von Fortschritten: „Ich werde nicht von meinen Prinzipien abweichen. Im Training haben wir eine gute Stimmung, die wir mit in den zweiten Saisonteil nehmen wollen.“

Größter Achtungserfolg der Varler war in der Hinrunde ein 2:2 bei Titelanwärter SC Vlotho. Im zweiten Saisonteil liegen noch zwölf Heimspiele vor „United“, in denen die Chance auf den Klassenerhalt genutzt werden soll.

DK

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