Fußball-Bezirksliga: Varls Trainer macht aus Disput mit Pascal Meier keine große Sache

„Scheibenwischer“ aus Welt geschafft

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Pascal Meier geriet mit Trainer Numrich aneinander, doch anschließend waren die Wogen schnell geglättet.

Varl - Pascal Meier lieferte sich ein kurzes Wortgefecht mit Sebastian Numrich und zeigte dem Trainer von Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl den „Scheibenwischer“, doch nach dem Abpfiff wurde das Kriegsbeil schnell begraben. „Emotionen gehören zum Fußball dazu. Das war keine große Sache und ist bereits aus der Welt geschafft“, vermeldete Numrich gestern. Was im Lager der Rot-Weißen allerdings blieb, ist die Enttäuschung über die 1:2- Heimniederlage gegen den SC Bad Salzuflen.

„Wir hätten uns in der Tabelle von den Abstiegsplätzen absetzen können. Schade, dass wir nicht mehr daraus gemacht haben“, so Sebastian Numrich, der mit den Varlern nach deren 4:3-Überraschungserfolg in Quernheim gerne nachgelegt hätte. „Dafür waren wir aber im Spiel nach vorne nicht zwingend genug“, bemängelte er.

An der Situation in der Tabelle habe sich nicht viel verändert. Varl ist weiterhin „Spitzenreiter“ der letzten sieben Vereine, die nach dem jetzigen Stand der Dinge die vier Absteiger unter sich ausmachen. Umso wichtiger ist für die Varler (14 Punkte) das nun folgende Auswärtsspiel beim VfL Theesen II (12 Punkte), das bereits am kommenden Freitag, 12. Dezember, 19.30 Uhr auf dem Programm steht und den letzten Spieltag der Bezirksliga vor der Winterpause eröffnet. Da in Theesen auf Kunstrasen gespielt wird, müssen sich die Varler auf einen letzten Auftritt vor der verdienten Pause einstellen.

„Ich hatte auf 20 Punkte gehofft, die können wir jetzt nicht mehr erreichen. Aber 17 sollten es schon sein“, betont Numrich vor dem Duell beim direkten Konkurrenten. Theesen II kam am Sonntag gegen den Tabellenletzten FC Muckum nicht über ein 3:3 hinaus, verbesserte sich aber vom 17. auf den 14. Platz, weil alle anderen abstiegsgefährdeten Teams nicht punkteten. Darunter auch der SC Isenstedt, dessen geplantes Heimspiel gegen Union Minden ausfiel. Diese Partie wurde übrigens für den 21. Dezember, neu angesetzt, wobei man über den Sinn dieser Maßnahme geteilter Meinung sein darf.

Absolut zufrieden ist man beim FC Preußen Espelkamp. Das Team von Trainer Uwe Korejtek ging am Sonntag aus dem Verfolgerduell mit der SV Eidinghausen-Werste als 1:0-Sieger hervor und nahm anschließend genüsslich die 0:4-Niederlage des abgelösten Tabellenführers TuS Jöllenbeck beim neuen Spitzenreiter VfL Holsen zur Kenntnis. In dem umkämpften Duell mit acht gelben Karten hielt Espelkamps Torhüter Till Wriedt seinen Kasten ein weiteres Mal sauber. „Und vorne sind wir immer für ein Tor gut“, ergänzt Korejtek mit Blick auf seinen 13-fachen Torschützen Watschagan Harutjunjan. Er und seine Mannen können übrigens mit dem vorzeitigen Gang in die Winterpause liebäugeln, da am kommenden Sonntag bei Union Minden auf Rasen gespielt werden soll.

Wermutstropfen beim Tabellenzweiten ist die Verletzung von Benjamin Rossel, bei dem ein Riss des vorderen Kreuzbandes festgestellt wurde. Er ist der dritte Langzeitverletzte nach Valentin und Stephan Dück.

ag

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