Fußball-Bezirksliga: United geht nach guter erster Halbzeit mit 0:5 unter

Varler Tiefflug geht ungebremst weiter

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Die Aufarbeitung der bitteren Niederlage begann schon auf dem Feld. Trainer Philipp Knappmeyer versuchte seine Mannschaft mehrere Minuten lang aufzubauen.

Varl - Von Melanie Russ. Es fing vielversprechend an, doch am Ende wurde es wieder ein Desaster für Union Varl. Der Tabellenletzte der Fußball-Bezirksliga verlor gestern das wichtige Heimspiel gegen den Aufsteiger TuS Windheim mit 0:5 (0:1).

Dabei war es in der ersten Halbzeit eine Partie auf Augenhöhe gewesen mit Chancen auf beiden Seiten. Nach einer halben Stunden waren die Gastgeber ganz nah dran an der Führung Jens Meier einen von Pascal Meier herein gegebenen Freistoß im dritten Versuch an die Latte des gegnerischen Tores setzte.

Der erste Tiefschlag folgte in der 41. Minute. An der eigenen Strafraumgrenze ging Spielertrainer Philipp Knappmeyer im Zweikampf zu Boden. Varl rechnete mit dem Pfiff des Schiedsrichters, der aber ausblieb. Windheims Behar Hiseni schaltete am schnellsten und schlug den freien Ball ins lange Eck. „Er trifft zuerst mein Bein und dann den Ball. Das war ganz klar ein Foul“, wertete Knappmeyer die Szene später. Kurz vor dem Pausenpfiff hatte erneut Jens Meier nach einem Konter über rechts die Chance zum Ausgleich. Windheims Keeper war bereits geschlagen, doch ein Verteidiger kratzte Meiers Schuss von der Linie.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gästen den Druck und hatten jetzt auch das nötige Quäntchen Glück. In der 50. Minute nach einer Ecke schob wieder Hiseni den Ball im Getümmel aus kurzer Distanz über die Linie. Varls Keeper Marcel Redeker war in dieser Szene machtlos.

Bei den Varlern lief jetzt spielerisch wenig zusammen. Viele Pässe waren zu ungenau und kamen nicht an. Jetzt war ihnen deutlich die Unsicherheit nach sechs Niederlagen in Folge anzumerken. Selbst hochkarätige Chancen, von denen es im zweiten Durchgang eine ganze Hand voll gab, brachten sie nicht im gegnerischen Tor unter. So brachten zwei Varler allein vor den gegnerischen Tor den Ball nicht unter Kontrolle, sodass der Keeper noch die Finger dazwischen bekam. Statt dessen folgen im Gegenzug das 0:3 (62.) – wieder nach einem Standard und wieder durch Hiseni. Nur drei Minuten später hatte Varl Glück, dass der Windheimer Kapitän Samir Ferchichi einen Ball von der Varler Torlinie kratzte, statt ihn ins Tor zu befördern.

Windheim schaltete jetzt einen Gang zurück, doch die Gastgeber waren nicht in der Lage, daraus Profit zu schlagen. So spielte Pascal Meier in einer sehenswerten Einzelaktion den Torwart aus, sein Schuss wurde aber von einem Feldspieler auf der Linie pariert. Vollends perfekt war das Pech, als Lars Meier einen Foulelfmeter ganz schwach direkt auf den Torwart schoss (72.). Diese Nachlässigkeiten bestrafte Windheim gegen Ende mit den Toren vier (81., Vetter) und fünf (88., Hiseni per Strafstoß.

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