Fußball-Bezirksliga: Union Varls holprige Vorbereitung auf zweiten Saisonteil

„Wir können Abstiegskampf“

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Lacht Sebastian Numrich auch am Ende dieser Saison? Zweimal hat er mit den Varlern den Klassenerhalt geschafft.

Varl - Sollte es in dieser Saison nicht mehr so recht mit dem Fußball klappen, könnten es die Spieler von Bezirksligist Union Varl ja mal mit Triathlon versuchen. Schwimmen und Radfahren auf dem Spinningrad gab es in der Vorbereitung jedenfalls genug. Gelaufen wurde auch, das aber nur selten auf dem eigenen Platz im „United-Park“.

Noch sehr diplomatisch als „schwierig“ bezeichnet Trainer Sebastian Numrich den Verlauf der Vorbereitung auf den zweiten Saisonteil der Fußball-Bezirksliga beim Tabellen-15. Nur zwei Testspiele konnten ausgetragen werden – das eine in Bünde auf Schnee, das andere auf dem nicht abgezogenen Ascheplatz an der Lübbecker Kreissporthalle gegen Blasheim. „Wenigstens haben wir uns da mal auf dem großen Platz bewegen können“, filtert Numrich das Positive heraus, obwohl ihm gegen Blasheim lediglich elf Spieler zur Verfügung standen. Denn aufgrund krankheitsbedingter Ausfälle und Klausuren der Studenten ließ die Vorbereitung auch in dieser Hinsicht zu wünschen übrig.

Böse Zungen könnten nun meinen, dass den Varlern ja auch das erste Punktspiel nach der Winterpause am kommenden Sonntag bei der SV Eidinghausen-Werste als „Testspiel“ bleibt. Denn Punkte scheinen für die abstiegsgefährdeten Varler beim in der Winterpause noch einmal verstärkten Tabellenvierten ohnehin außer Reichweite zu sein. „Das sehe ich anders. Wir haben auch aus Quernheim Zählbares mitgebracht. Warum sollte uns das nicht auch in Eidinghausen gelingen“, widerspricht Numrich.

17 Spiele bleiben Union Varl, um den aktuellen Abstiegsplatz zu verlassen. 14 Punkte hat der Tabellen-15. auf dem Konto, über dem Strich stehen der SV Häger (ebenfalls 14), VfL Theesen II (15), SV Kutenhausen (15) und auch SC Bad Salzuflen (20) in Reichweite. „Doch wir müssen jetzt anfangen, ordentlich zu punkten, und können das nicht von Woche zu Woche verschieben, weil uns der Gegner nicht gefällt“, betont der Varler Coach und wünscht sich für seine letzte Saison bei den Rot-Weißen „maximalen Erfolg und den Klassenerhalt.“

Im Rennen um den Klassenerhalt sieht er seine Mannen, bei denen aktuell Jens Meier und Marcel Rosengarten krankheitsbedingt fehlen, sogar mit einem kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz aus Lohe (12 Punkte), Isenstedt (11) und Muckum (7). „Wir haben zweimal den Klassenerhalt geschafft und damit bewiesen, dass wir Abstiegskampf können“, so Numrich.

ag

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