Fußball-Bezirksliga: Union Varl will Heimvorteil gegen BV Werther nutzen

Numrichs Appell: Als Team und Einheit auftreten

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Anders auftreten: Marvin Koch (l.) und die Varler wollen den Auftritt gegen Kutenhausen vergessen machen und am Sonntag im „United-Park“ den Bock umstoßen.

Varl - Von Andreas Gerth. Das Training am Dienstag begann für die Spieler von Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl mit einer Ansprache ihres Trainers. Sebastian Numrich sprach noch einmal die Fehler und Gründe an, die für das 0:6 in Kutenhausen verantwortlich waren. Ob und was die Aufarbeitung im Lager der auf den drittletzten Tabellenplatz abgerutschten Varler gebracht hat, wird am Sonntag Nachmittag im Heimspiel gegen den Tabellenneunten BV Werther zu sehen sein.

Das letzt Spiel im „United-Park“ liegt schon etwas länger zurück. Am 7. Dezember unterlagen die Rot-Weißen dem SC Bad Salzuflen mit 1:2. Jetzt möchten Numrich und Co. den Heimspielcharakter und die Unterstützung des eigenen Anhangs nutzen, um das Ruder und die Stimmungslage herumzureißen.

„Wir wollen am Sonntag den Bock umstoßen. Ein Erfolgserlebnis wäre enorm wichtig und würde dem Team einen Schub geben“, betont Sebastian Numrich, der sich aus den Diskussionen um seine Person nach dem 0:6 in Kutenhausen heraus hielt und ganz auf den Fußball konzentrierte. Ohnehin sieht der 35-Jährige die Gründe für die Ergebnis- und Leistungskrise beim Tabellensechzehnten nicht in der fehlenden Einstellung oder dem mangelnden Willen der Spieler, sondern als logische Konsequenz einer schlechten bis katastrophalen Vorbereitung.

„Wir waren ja kaum auf dem Platz und haben fußballerisch fast nichts machen können. Da hat zum Beispiel Kutenhausen mit dem Kunstrasenplatz einen Riesenvorteil, den sie dann ja auch gegen uns voll ausgespielt haben. Wir müssen versuchen, diesen Rückstand aufzuholen.“ Die ausbleibenden Erfolgserlebnisse (das letzte datiert vom 30. November 2014 beim 4:3 in Quernheim) sind laut Numrich ein weiterer Grund für die Misere. „In so einer Phase ist jeder nur mit sich selbst beschäftigt. Da bleibt die Hilfe für den anderen und für die Mannschaft auf der Strecke.“

Doch damit soll am Sonntag Schluss sein. „Wir werden anders auftreten als in Kutenhausen“, ist sich der langjährige Varler Trainer sicher. Grundvoraussetzung für einen möglichen Erfolg gegen den Tabellenneunten

Über die Zweikämpfe

ins Spiel kommen

BV Werther ist, „dass wir besser in die Zweikämpfe kommen. Auch daran hat es in Kutenhausen gehapert.“ Verzichten muss Numrich dabei auf Andre Lange (Bänderriss), Steffen Wegehöft (Urlaub) und Dominik Wehbrink (nach einem Bänderriss noch nicht fit).

Werther sorgte zuletzt für überraschende Ergebnisse. Siege gegen Isenstedt (8:1) und bei Preußen Espelkamp (2:0) folgte ein 3:3 zu Hause gegen Schlusslicht FC Muckum. Mit Bresser und Solfrian fehlen den Gästen die beiden besten Stürmer.

Nicht aber der Gegner, sondern die eigene Vorstellung der Varler wird am Sonntag entscheidend sein. „Wir müssen als Team und als Einheit auftreten“, so Numrichs Appell.

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