Fußball-Bezirksliga: Union Varl vor schwerem Kellerduell

Gegen Muckum zählen nur drei Punkte

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Im Hinspiel gelang es Union Varl nicht, dem FC Muckum ein Bein zu stellen. Dass soll dieses Mal anders werden.

Varl - Von Melanie Russ. Gleich zwei „Sechs-Punkte-Spiele“ hat Fußball-Bezirksligist Union Varl an diesem und dem nächsten Wochenende vor der Brust. Würden beide gewonnen, hätten die Varler einen ganz großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Morgen (Anstoß 15 Uhr) ist zunächst der untere Tabellennachbar FC Muckum im United Park zu Gast, am Sonntag darauf kommt der TuS Lohe. Beide stehen auf einem Abstiegsplatz und beide habe vier Punkte Rückstand auf Varl.

„Das ist ein ganz wichtiges Spiel“, ist sich Varl-Trainer Sebastian Numrich bewusst, dass gegen Muckum eigentlich nur ein Sieg zählt. Die Voraussetzungen sind nicht schlecht, denn Numrich kann auf den gesamten Kader zurückgreifen. Sebastian Lange und Marcel Rosengarten, die in Espelkamp verhindert waren, sind ebenso wieder dabei wie Andre Lange, der nach seiner Knöchelverletzung zunächst auf der Bank Platz nehmen wird.

Auch die Moral stimmt. Zwar wurde das letzte Spiel gegen Preußen Espelkamp verdient, wenn auch etwas unglücklich verloren, unter dem Strich stehen aber immerhin vier Siege aus den vergangenen sieben Spielen und zwei nur knappe Niederlagen gegen Bruchmühlen und Espelkamp. „Wir können durchaus selbstbewusst in das Spiel gehen und müssen uns nicht verstecken“, gibt sich Numrich darum kämpferisch.

„Wir müssen uns

nicht verstecken“

Aber auch Muckum ist im Aufwind und punktete zuletzt vier Mal. Unter anderem erkämpfte der FC einen Dreier gegen Espelkamp und ein Unentschieden gegen den TuS Bruchmühlen. „Sie haben eine gute Mannschaft und sie stehen noch stärker unter Druck als wir“, weiß Numrich um die Gefährlichkeit des Gegners, die die Varler im Hinspiel selbst schmerzlich zu spüren bekamen. Damals unterlagen sie mit einer ganz schwachen Leistung 1:3.

Damit das dieses Mal anders wird, erwartet Sebastian Numrich von seinen Spielern einen engagierten Auftritt. „Wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen“, spricht er das körperliche Spiel des sehr kompakt stehenden Gegners an. „Wir müssen von Anfang an wach sein und selbst das Spiel machen wollen.“ Kampf und Leidenschaft sind die Schlüsselworte für die morgige Partie. Numrich: „Ein schönes Spiel wird das sicher nicht.“

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