Fußball-Bezirksliga: Union Varl und Preußen Espelkamp unter Zugzwang

Numrich: „Ich bin immer noch zuversichtlich“

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Immer eine sichere Bank: Von Preußen-Stürmer Watschagan Harutjunjan erhofft Trainer Uwe Korejtek auch morgen Tore.

Varl/Espelkamp - Die Fußball-Bezirksligisten Union Varl (gegen BV Quernheim) und FC Preußen Espelkamp (gegen VfL Theesen II) stehen morgen auf eigenem Platz im drittletzten Saisonspiel unter Zugzwang. Den Espelkampern fällt dabei gegen den bereits als Absteiger feststehenden VfL die deutlich leichtere Aufgabe zu. Ein Sieg ist Pflicht, um noch eine letzte Chance auf den Aufstieg zu wahren. Für die Varler geht es um den Klassenerhalt. Wegen des schlechten Torverhältnisses fehlen fünf Punkte zum rettenden Ufer – und das bei nur noch neun zu vergebenden Punkten.

Union Varl – BV Stift Quernheim. Varls Trainer Sebastian Numrich versucht, trotz der düsteren Aussichten Optimismus zu verbreiten. „Ich bin immer noch zuversichtlich, das wir den Klassenerhalt schaffen“, sagt er, weiß aber auch, was die Stunde geschlagen hat. „Wir müssen schnell wieder anfangen zu punkten.“

Nachdem es zwischenzeitlich schien, als hätten sich die Varler pünktlich zum Saisonendspurt gefangen, gingen sie zuletzt viermal in Folge als Verlierer vom Platz und gerieten dadurch noch tiefer in den Abstiegskampf. Während die Niederlagen gegen den Tabellendritten VfL Holsen und zuletzt gegen Spitzenreiter Jöllenbeck – zumal mit ansprechender Leistung – keine Schande sind, könnten sich die sechs vergebenen Punkte gegen die direkten Konkurrenten SV Häger und TuS Lohe jetzt bitter rechen. Denn beide Teams stehen in der Tabelle nun vor Varl. Einziger Lichtblick: Die Konkurrenz hat ein ähnlich schweres Restprogramm. Tabellennachbar BV Werther ist morgen beim TSV Schötmar zu Gast, Häger empfängt den Tabellenführer.

Und noch ein Aspekt könnte den Varlern morgen in die Karten spielen. Während Jöllenbeck noch um die Meisterschaft kämpfen muss, ist Quernheim „jenseits von Gut und Böse“. Für das Team von Trainer Michael Albrecht geht es um nichts mehr. „Vielleicht spielt Quernheim nicht mehr mit dem allerletzten Ehrgeiz“, hofft Numrich, ohne aber den Gegner zu unterschätzen. Der hat seine Offensivstärke am vergangenen Sonntag beim 10:0 gegen den FC Muckum eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die wichtigste Maßgabe Numrichs lautet darum auch, „hinten nichts zulassen. Dann haben wir eine Chance. Ich denke, dass wir gewinnen werden“.

Personell kann Numrich fast aus den Vollen schöpfen. Fraglich ist lediglich der Einsatz von Jens Meier, der erst am Sonntag aus dem Urlaub kommt, und Pascal Meier, den momentan noch Fieber plagt. Numrich hofft aber, dass der Varler Schlüsselspieler morgen wieder einsetzbar ist.

FC Preußen Espelkamp – VfL Theesen II. Mit einem Heimsieg wollen die Hausherren ihre theoretische Chance auf den Titel wahren, wenngleich Trainer Uwe Korejtek weiß, dass man von anderen Teams abhängig ist. Personell sieht es bei den arg gebeutelten Espelkampern wieder etwas besser aus, denn Daniel Fritz (er befindet sich nach seiner Knie-Operation seit zweieinhalb Wochen wieder im Training) könnte zur Anfangsformation gehören. Auch A-Junior Dennis Schmidt könnte wieder eingesetzt werden. „Wir wollen gewinnen, auf alles andere haben wir ohnehin keinen Einfluss mehr“, so Korejtek. Eine Woche später steht für die Espelkamper das wohl vorentscheidende Spiel bei SV Eidinghausen-Werste auf dem Programm.

SC Isenstedt – SV Eidinghausen-Werste. Der ISC geht als krasser Außenseiter in diese Partie. Eidinghausen-Werste liegt nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Jöllenbeck und hat sehr gute Chancen, als Aufsteiger den Durchmarsch in die Landesliga zu schaffen. „Wir können doch nur angenehm überraschen, denn mit einem Sieg von uns rechnet wohl niemand“, sagt Isenstedts Trainer Axel Krüger. SVEW-Trainer Jörg Rodewald schaute sich den ISC am vergangenen Sonntag an, um bestens vorbereitet zu sein. „Wir werden versuchen, die starke Offensive der Gäste in den Griff zu bekommen“, sagt Krüger, der darauf hofft, den Favoriten ein wenig ärgern zu können – so wie im Hinspiel, das 1:1 endete. Nicki Jasinski (Rücken) wird neben Sebastian Vogt und Mirko Claußen fehlen. Krüger er wartet vor allen Dingen „eine gute Moral“ von seinem Team.

mer/dk

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