Fußball-Bezirksliga: Union Varl und Preußen im Auf- und Abstiegsrennen

„Warum sollte mit dieser Leistung nichts drin sein?“

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Lars Meier hat zum 1:1 getroffen, Marcel Rosengarten (r.) und Marco Hodde sind die ersten Gratulanten. Für die Varler ein kleiner Mutmacher im Abstiegskampf.

Varl - Von Andreas Gerth. Die Geschichte wäre auch zu schön gewesen. Am Tag vor seinem 25. Geburtstag durfte sich Lars Meier als Torschütze von Fußball-Bezirksligist Union Varl feiern lassen. Doch das blieb am Sonntag eine Randnotiz. Nach Meiers Kopfballtreffer zum zwischenzeitlichen 1:1 unterlagen die Varler dem VfL Holsen mit 1:3 und schweben vier Spieltage vor Saisonende mehr denn je in Abstiegsgefahr.

Enttäuschung nach dem 2:2 bei Torhüter Till Wriedt und Alex-ander Borchard.

„Wir dürfen jetzt nicht lange die Köpfe hängen lassen. Dazu besteht auch überhaupt kein Grund, denn die Mannschaft hat eine großartige Leistung gezeigt, die mich hoffen lässt“, betonte Sebastian Numrich nach der Heimniederlage. Dem Varler Coach ist natürlich klar: Gute Leistungen allein werden nicht reichen, in den letzten vier Spielen müssen Punkte und Siege her, wenn es mit dem Klassenerhalt noch etwas werden soll.

„So wie wir gegen Holsen aufgetreten sind, werden wir noch ein paar Siege einfahren“, ist er überzeugt. Allerdings besitzt auch der nächste Gegner mindestens Holsen-Niveau – am Donnerstag geht es zum Tabellenführer nach Jöllenbeck. „Warum sollte mit dieser Leistung für uns dort nichts drin sein?“, fragt Numrich.

Aktuell beträgt der Rückstand aufs rettende Ufer (Platz 14, TuS Lohe) zwei Punkte, doch eigentlich sind es drei, denn von allen direkten Konkurrenten haben die Varler das schlechteste Torverhältnis, das sie als zusätzliche Hypothek mit in den Endspurt nehmen.

Ein wenig Hoffnung macht der Blick aufs Restprogramm. Nach dem Spiel in Jöllenbeck haben die Varler noch zwei Heimspiele gegen Stift Quernheim und Theesen II sowie ein Auswärtsspiel in Bad Salzuflen. Die Restaufgaben von Lohe, Werther und Häger lesen sich schwerer.

In den letzten drei Spielen kann vielleicht auch wieder Kapitän Andre Lange bei den Rot-Weißen mitwirken. Das Spiel am Donnerstag in Jöllenbeck kommt für den Stürmer am Sprunggelenk verletzten Stürmer zu früh, doch danach haben die Varler, bei denen am Sonntag Verteidiger Benny Drumann mit einer Zerrung früh ausgewechselt werden musste, eine kleine Pause bis zum 31. Mai.

Spannend geht es auch noch im Aufstiegsrennen zu. Hier war der FC Preußen Espelkamp am Sonntag der große Verlierer mit dem 2:2 zu Hause gegen Quernheim, während Jöllenbeck, Eidinghausen/Werste und Holsen ihre Aufgaben mit einem Dreier lösten. Dass die Espelkamper angesichts ihres kleinen Kaders überhaupt noch Chancen auf Platz eins haben, ist ohnehin ein kleines Wunder. „Mehr gibt der Kader einfach nicht her“, gab am Sonntag Trainer Uwe Korejtek nach dem 2:2 zu bedenken. Dabei verletzte sich Valentin Dück am Knie (Verdacht auf Kreuzbandriss) und reißt nun eine weitere Lücke.

Einfluss auf

Kreisliga B

Als erster von vier Absteigern steht der SC Isenstedt nach seiner 3:5-Niederlage am Sonntag gegen Bad Salzuflen fest. Der Aufsteiger aus dem Fußballkreis Lübbecke muss also gleich wieder runter. Gleichzeitig steht damit fest, dass es in der Lübbecker Kreisliga B statt optimaler vier nur drei Aufstiegsränge geben wird. Diese Anzahl reduziert sich auf zwei, sollte es auch Union Varl erwischen.

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