Fußball-Bezirksliga: Union Varl muss nach Quernheim/Umstellung in Abwehr

Es wird Zeit für eine positive Überraschung

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Dagegenhalten heißt es für Patrick Spreen und die Varler am Sonntag in Quernheim. Die Gäste sind Außenseiter, brauchen aber Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Varl - Von Andreas Gerth. Auf dem Weg zum Klassenerhalt holte Union Varl in der vergangenen Saison einige Punkte, die nicht unbedingt eingeplant waren. Auch im dritten Bezirksliga-Jahr werden die Rot-Weißen gegen den einen oder anderen Favoriten überraschen müssen, um am Ende nicht auf einem der vier Abstiegsränge zu stehen. Eine Gelegenheit dazu bietet am morgigen Sonntag das Auswärtsspiel beim Tabellensiebten BV Stift Quernheim.

Die Gastgeber gelten als spielstarke Truppe mit Offensivqualitäten, noch dazu tragen sie ihre Heimspiele im Friedenstal auf Kunstrasen aus. Die Rollen vor dem Anstoß um 14.30 Uhr gegen die abstiegsgefährdeten Varler scheinen also verteilt.

„Im letzten Jahr haben wir gegen die Spitzenmannschaften oftmals gar nicht so schlecht ausgesehen und auch gepunktet. In unserer Situation können wir uns die Gegner nicht aussuchen, sondern müssen versuchen, gegen jeden zu punkten“, fordert Varls Trainer Sebastian Numrich.

Zuletzt ging das ordentlich schief. In Holsen gab es ein 1:5 und im Heimspiel gegen Tabellenführer Jöllenbeck setzte es sogar sieben Gegentore. Die Abwehr war und ist die Achillesferse der Varler. „Ganz klar, wenn wir in Quernheim etwas holen wollen, dürfen wir nicht so viele Gegentore bekommen“, unterstreicht der 35- Jährige.

Diesmal muss er die Abwehr gezwungenermaßen umstellen. Sowohl Sebastian Lange als auch Marvin Koch fallen berufsbedingt aus. Mögliche Kandidaten für einen Platz in der Innenverteidigung sind nun Jens Meier, Mario Niestrath und Patrick Spreen.

„Die Mannschaft stellt sich leider wieder einmal fast von selbst auf“, klagt Numrich, dessen ursprünglicher Kader durch die langfristigen verletzungsbedingten Ausfälle von Steffen Wegehöft und Tobias Nürnberg sowie die Entscheidung von Stürmer Tobias Rüter, nur noch in der zweiten Mannschaft spielen zu wollen, übersichtlich geworden ist. Da zudem die Trainingsbeteiligung beim Tabellen-14. zu wünschen übrig lässt, sind die Möglichkeiten des Übungsleiters begrenzt.

Doch auch beim Gegner sah es zuletzt nicht viel besser aus. Beim jüngsten 2:0- Auswärtssieg in Muckum musste Quernheims Trainer Michael Albrecht auf einige Akteure verzichten, darunter auf Torjäger Sebastian Kropp (14 Tore). Nichtsdestotrotz haben die Herforder in Maximilian Laege, Christian Fahrnow und Renee Terbeck immer noch einige spielstarke Akteure in ihren Reihen.

Für die Varler vielleicht ja mal der richtige Gegner, um für eine Überraschung sorgen zu können.

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