Fußball-Bezirksliga: Union Varl morgen auf Kunstrasen beim SV Kutenhausen

Hinspiel 4:2 gewonnen – ohne Tore von Andre Lange

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Patrick Spreen (l.) war beim Varler 4:2-Sieg im Hinspiel gegen Kutenhausen aktiv dabei. Morgen im Rückspiel zählen die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt quasi doppelt.

Varl - Von Andreas Gerth. Union Varl mit 14 Punkten auf einem Abstiegsplatz, SV Kutenhausen/Todtenhausen mit 15 Zählern auf einem Nichtabstiegsplatz. „Die Tabelle kann jeder lesen, und jeder weiß, worum es für uns am Sonntag geht“, betont Varls Trainer Sebastian Numrich vor dem 20. Spieltag in der Fußball-Bezirksliga, der Union Varl morgen Nachmittag auf den Kunstrasenplatz nach Kutenhausen führt.

Nur als Zuschauer mit dabei ist Andre Lange. Varls Kapitän und Torjäger vom Dienst fällt mit einem Bänderriss im Fuß wochenlang aus. „Wir werden zehn Feldspieler aufbieten. Wer von ihnen die Tore macht, ist mir egal“, entgegnet Numrich, der sich hinter dem Ausfall des Leistungsträgers nicht verstecken will. „Andre ist für uns ein wichtiger Spieler und sein Ausfall tut uns weh, beides steht außer Frage. Doch es muss jetzt ohne ihn weitergehen, und wir können die Spiele auch mit 1:0 gewinnen, wenn wir hinten gut stehen“, dreht Numrich den Spieß um.

Redeker oder

Sander im Tor

Der Ausfall von Andre Lange ist nicht die einzige „Baustelle“ bei den Rot-Weißen vor dem richtungsweisenden Auswärtsspiel in Kutenhausen. Letzteres nämlich werden auch Sebastian Lange (Polizeieinsatz), Timo Meyer (Arbeit), Dominik Wehbrink (Bänderriss) und Marco Hodde (Adduktoren) verpassen. Und ob morgen Marcel Redeker oder Christoph Sander im Tor der Gäste steht, muss sich ebenfalls erst noch zeigen, denn Redeker hat sich am Handgelenk verletzt.

„Das sind keine guten Voraussetzungen“, gibt Sebastian Numrich zu, will sich davon aber nicht unterkriegen lassen. „Laufen, kämpfen und beißen können wir immer noch. Wir müssen mehr Willen zeigen als der Gegner“, fordert der Varler Coach.

Das Hinspiel konnten die Varler mit 4:2 gewinnen – ohne einen Treffer von Andre Lange übrigens. Pascal Meier, Marcel Rosengarten, Marius Helmich und Mario Niestrath schossen Ende August den ersten von mittlerweile vier Saisonsiegen heraus. Damals ebenfalls dabei: Tobias Rüter. Der Stürmer der zweiten Mannschaft kehrt nun in den Kader der ersten zurück und soll helfen, die Lücke von Andre Lange zu schließen.

Wiedergutmachung ist das Stichwort beim FC Preußen Espelkamp und SC Isenstedt, die morgen Nachmittag ebenfalls auswärts antreten. Die Espelkamper beim Tabellensiebten TSV Schötmar, der abstiegsgefährdete ISC beim Fünften in Vlotho. Der Kader der Espelkamper ist nach den Verletzungen von Torhüter Till Wriedt, Eugen Fritz und Stephan Dück schmaler geworden. Trotzdem muss in Schötmar ein Sieg her, um im Aufstiegsrennen nicht an Boden zu verlieren. Der ISC spielt nach dem 1:8 in Werther diesmal quasi „auf Bewährung“.

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