Fußball-Bezirksliga: Union Varl kassiert in Kutenhausen die nächste Klatsche

Gesprächsbedarf inklusive Trainerfrage

+
Yannik Niermann taucht allein vor Varls Torhüter Marcel Redeker auf, Daniel Pöttker (r.) gibt Begleitschutz.

Kutenhausen - Von Andreas Gerth. 0:6 (0:3) bei einem direkten Konkurrenten verloren und dem Abstieg ein weiteres Stück näher gekommen: Bei Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl gibt es nach der gestrigen Klatsche beim SV Kutenhausen/Todtenhausen Gesprächsbedarf inklusive Trainerfrage: Macht Sebastian Numrich weiter beziehungsweise darf er weitermachen?

Den ersten Teil der Frage beantwortet der Coach unmissverständlich: „Hinwerfen steht nicht zur Diskussion. Das ist nicht meine Art. Wir haben gemeinsam gute Zeiten gehabt, und jetzt gehört es für mich selbstverständlich auch dazu, mitzuhelfen, den Karren aus dem Dreck zu ziehen.“

Die Art und Weise, wie die Varler gestern auf dem Kunstrasenplatz in Kutenhausen in ihre 13. Saisonniederlage schlitterten, stimmt allerdings bedenklich. Lediglich in den Anfangsminuten trat der Tabellen-15. wie eine Mannschaft auf, die im Abstiegskampf unbedingt punkten muss und will. In Person von Marius Helmich besaßen die Gäste auch die erste zwingende Torgelegenheit des Spiels. „Da hätten wir in Führung gehen müssen“, trauerten Numrich und der Varler Anhang dieser Chance hinterher. Was sie anschließend zu sehen bekamen, war ein Rückfall in alte Muster.

Die Gäste, die neben Torjäger Andre Lange, Sebastian Lange, Dominik Wehbrink und Timo Meyer auch auf Marcel Rosengarten (Fieber) verzichten mussten, legten den spielstarken Kutenhausern die Tore mehr oder weniger auf. „Wir haben nur reagiert und den Gegner nicht zu Fehlern gezwungen. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben die Gegenspieler nur begleitet. Und nach Fehlpässen im Spielaufbau waren wir schlecht gestaffelt“, listet Numrich auf. Sein Fazit: „Vier oder fünf Gegentore haben wir Kutenhausen geschenkt.“

Nun müsse sich im Lager der Rot-Weißen jeder Gedanken machen. „Und da nehme ich mich nicht heraus“, so Numrich, der noch immer glaubt, den Klassenerhalt mit Union Varl schaffen zu können. „Wir haben noch 15 Spiele. Ich jedenfalls werde noch keinen Abgesang starten.“

Das könnte Sie auch interessieren

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Grusellabyrinth und Horror-Fest: Halloween in Deutschland

Wie werde ich Winzer/in?

Wie werde ich Winzer/in?

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Zu Tisch! - Große Tafeln brauchen Raum zum Wirken

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Herbstmarkt in der Syker Innenstadt

Kommentare