Fußball-Bezirksliga: Union Varl empfängt SC Vlotho/Numrich muss Mannschaft umbauen

Mit neuer Innenverteidigung

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Gewinnen macht mehr Spaß als Verlieren: Die Varler Marco Hodde (v.r.), Marcel Rosengarten, Mario Niestarth, Patrick Spreen und Pascal Meier.

Varl - „Never change a winning team“ heißt es so schön, doch an diese Fußballweisheit kann sich Sebastian Numrich nicht halten. Der Trainer von Fußball-Bezirksligist Union Varl muss die Mannschaft, die am Donnerstagabend mit dem 4:1 gegen Union Minden den dritten Dreier in Folge holte, wohl oder übel für den nächsten Heimauftritt am Sonntag gegen den SC Vlotho (Anstoß 15 Uhr) umbauen.

Sebastian Lange und Marvin Koch fehlen berufsbedingt – beide Innenverteidiger. „Vielleicht trainiere ich am Freitag mal mit“, flachst Numrich, dessen Stimmung wie auch die seiner Spieler nach der jüngsten Erfolgsserie spürbar besser geworden ist. „Gewinnen macht halt doch mehr Spaß als mit Niederlagen in den Bus zu steigen“, gibt Numrich zu und hätte nichts dagegen, wenn die Serie am Sonntag weitergehen würde.

„Vlotho ist allerdings ein anderes Kaliber. Das ist eine sehr gute Mannschaft, die da am Sonntag auf uns zukommt“, betont der Varler Coach respektvoll. Als Tabellensechster gehört der SC Vlotho zu den Bezirksligateams, die die 40-Punkte-Marke schon geknackt haben, aber mit der 1:2-Heimniederlage am vergangenen Sonntag gegen Schlusslicht FC Muckum ein wenig aus der Rolle fiel. „Das wird Vlotho bei uns wieder gerade rücken wollen, doch die letzten Spiele haben gezeigt, dass Vieles an uns selbst liegt. Wir spielen zu Hause, und der Gegner wird ordentlich was dafür tun müssen, wenn er die drei Punkte mitnehmen will“, meint Numrich selbstbewusst.

Mit Ausnahme der ersten Viertelstunde zeigten seine Mannen auch am Donnerstag eine Leistung, mit der man Spiele in der Bezirksliga gewinnen kann. Auffallend dabei: Auch ohne den seit Wochen fehlenden Andre Lange schießen die Varler Tore. „Das verteilt sich auf mehrere Schultern. Sogar unsere Verteidiger wie Patti Spreen und Benny Drumann treffen“, freut sich der Varler Trainer.

An die zuletzt gezeigte Einstellung der Mannschaft würde der 35-Jährige am Sonntag gerne anknüpfen lassen, die Aufstellung hingegen wird sich zwangsläufig ändern. Numrich muss kräftig umbauen, da Patrick Spreen und Jens Meier nun in der Innenverteidigung gebraucht werden. Mario Niestrath und Andre Lange fehlen weiterhin, bei Simon Schirrmacher und Torhüter Marcel Redeker (er hatte am Donnerstag einen heftigen Zusammenprall) muss der Coach erst noch nachfragen. Immerhin kehrt Timo Meyer in den Kader zurück.

„Wir haben drei Spiele in Folge gewonnen und werden uns am Sonntag nicht verstecken“, kündigt Sebastian Numrich an.

ag

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