Fußball-Bezirksliga: Union Varl empfängt den Tabellenführer TuS Jöllenbeck

Kunstrasen verwöhnten Gegner „beackern“

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Auf Varls Torhüter Marcel Redeker und seine Abwehrspieler wartet am Sonntag viel Arbeit. Die bringt Tabellenführer TuS Jöllenbeck mit in den „United-Park“.

Varl - Von Andreas Gerth. Nach dem Spiel im Espelkamper Pürsten-Stadion sollen sich die Spieler des TuS Jöllenbeck über die Platzverhältnisse beklagt haben. Am Sonntag ist der TuS Jöllenbeck als in dieser Saison noch unbesiegter Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga im „United-Park“ in Varl zu Gast (Anstoß 15 Uhr). „Ich bin gespannt, ob sie auf unserem Platz antreten“, schmunzelt Sebastian Numrich.

Die Kunstrasen verwöhnten Jöllenbecker erwartet in Varl ein tiefer Rasenplatz, dessen Beschaffenheit – um es diplomatisch auszudrücken – kämpferische Tugenden erfordert. „Das dürfte ein Vorteil für uns sein“, hofft der Varler Coach. Sein Ziel und das seiner Mannschaft ist es morgen ohnehin, „dem Gegner die Lust am Spiel zu nehmen.“

Weitere Ansprachen an die Mannschaft wird sich Numrich fast sparen können. „Wir spielen zu Hause, noch dazu gegen den Tabellenführer, da sollte jeder motiviert sein“, betont er. Für die Anfangself hat der Coach diesmal einige Optionen mehr: Pascal Meier und Marco Hodde sind nach abgesessener Gelbsperre wieder dabei, auch „Brummschädel“ Marcel Rosengarten steht vor einer Rückkehr in den Kader. Außenverteidiger Patrick Spreen (5. gelbe Karte) muss allerdings ersetzt werden.

Die Siegesserie der Jöllenbecker ist ein wenig ins Stocken geraten. War das 0:0 im Spitzenspiel in Espelkamp noch als Teilerfolg zu werten, so enttäuschend war das 0:0 gegen den Tabellenletzten FC Muckum am vergangenen Sonntag. Zuvor hatte schon der TuS Bruchmühlen beim 2:2 bewiesen, dass man gegen die aktuelle Nummer eins der Liga punkten kann. „Ich bin überzeugt davon, dass auch für uns etwas drin ist. Dafür muss natürlich einiges passen. Wir werden es den Jöllenbeckern so schwer wie möglich machen, sie werden einiges dafür tun müssen, wenn sie die Punkte mitnehmen wollen“, kündigt Sebastian Numrich an.

Voraussetzung für Bonuspunkt(e) im Abstiegskampf ist aus Varler Sicht eine disziplinierte und zweikampfstarke Vorstellung. Die torgefährlichsten Spieler der von Tobias Dremmer trainierten Gäste sind Tim Scholz (8) und Kolja Pernau (7), die Varls Abwehr inklusive Torhüter Marcel Redeker beschäftigen werden.

„Unser Auftritt in Holsen war nicht so schlecht wie das Ergebnis. Die Gegentore haben wir dort allerdings wieder zu einfach bekommen, genau das darf uns am Sonntag nicht passieren, wenn es mit einer Überraschung klappen soll“, betont der Varler Coach. Vielleicht hilft ja auch ein wenig der Platz.

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