Fußball-Bezirksliga: Union Varl besiegt TuRa Löhne mit 3:0/Gelb-Rot für Koch

Sieg als Hochzeitsgeschenk

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Da helfen keine Erklärungen mehr. Schiedsrichter Lucas Krämer schickt Marvin Koch mit gelb-rot vom Platz.

Varl - Von Andreas Gerth. Fußball-Bezirksligist SpVg. Union Varl ist auf einem guten Weg, den verkorksten Saisonstart zu reparieren. Gestern Nachmittag besiegten die Rot-Weißen Aufsteiger TuRa Löhne verdient mit 3:0 (2:0) und bauten damit ihre Serie auf sieben Punkte aus den letzten drei Spielen aus. Der zweite Saisonsieg war gleichzeitig das gewünschte Hochzeitsgeschenk für Trainer Philipp Knappmeyer.

Der wurde gestern von Co-Trainer Ralf Schlottmann und Mario Lange vertreten. Beide mussten zunächst nur wenig eingreifen, Varl wirkte gut organisiert, präsent in den Zweikämpfen und mit Zug zum gegnerischen Tor. Das 1:0 (30.) resultierte aus einem Eckball, Sebastian Burkert war mit dem Kopf zur Stelle. Spielerisch ansprechend kam das 2:0 (35.) zustande. Nach feinem Doppelpass mit Jens Meier vollendete Pascal Meier. Letzterer verdiente sich nicht nur deshalb die beste Note bei den Gastgebern. „Das war eine gute erste Halbzeit mit nahezu hundertprozentiger Chancenverwertung“, fasste Varls Sportlicher Leiter Mario Lange zusammen.

Doch gesichert war der Dreier damit noch nicht. Mit Beginn der zweiten Halbzeit drängte Löhne auf den Anschlusstreffer, die Varler ließen sich zu weit hinten rein drängen. „Nicht weniger machen“, rief Ralf Schlottmann, doch wirklich befreien konnten sich die Gastgeber nun nicht mehr. Allerdings blieben die Gäste in ihren Offensivbemühungen sehr harmlos, für Torgefahr sorgte lediglich ein Kopfball von Olcay Esen, der am Kasten des weitgehend beschäftigungslosen Marcel Redeker vorbei strich.

Die letzten 20 Minuten hatten die Varler in Unterzahl zu überstehen. Für ein Foulspiel sah Abwehrspieler Marvin Koch den gelben Karton, ein anschließender Schubser brockte ihm gelb-rot ein, was ein wenig Hektik im „United-Park“ aufkommen ließ. Für Ruhe hätte Jens Meier sorgen können, doch nach Vorlage von Pascal Meier schloss Varls glücklose Nummer acht zu unplatziert ab. So auch kurz

Jens Meier ohne Glück,

dafür trifft der Bruder

darauf, als er nach Vorlage seines eingewechselten Bruders, Lars Meier, den Feldspieler auf der Torlinie anschoss. Dafür wird sich Jens Meier nach dem Spiel ein paar Sprüche angehört haben, zumal seinem Bruder in der Nachspielzeit per Kopf das überfällige 3:0 gelang.

„Spielerisch war es nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten, aber die kämpferische Leistung war großartig. Alles in allem ein verdienter Sieg“, lobte Ralf Schlottmann die Spieler im Mannschaftskreis.

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